Gioachino Rossini © gemeinfrei

Gioachino Rossini

Gioacchino Antonio Rossini (* 29. Februar 1792 in Pesaro; † 13. November 1868 in Paris) wurde als Sohn eines Trompetenspielers und einer Sopransängerin geboren. Bereits in seiner Kindheit genoss er eine musische Erziehung. Ab 1804 wurde er in Bologna an der Violine und am Cembalo ausgebildet. 1806 schrieb er sich am dortigen Musiklyzeum ein, um diese Fertigkeiten zu vertiefen. Hier entstanden in den folgenden Jahren seine ersten Kompositionen. Erste Erfolge errang er mit den Opern „Il Signor Bruschino“, „Tancredi“ und „L'Italiana in Algeri“. Durch den Impresario Domenico Barbaia wurde er ab 1815 mit der Leitung der renommierten königlichen Theater in Neapel, dem San-Carlo- und dem Fondo-Theater, betraut. In Neapel lernte er die bekannte Opernsängerin Isabella Colbran kennen, die er 1823 heiratete. 1816 führte Rossini erstmals seinen „Barbiere di Siviglia“ in Rom auf, der trotz eines anfänglichen Misserfolges den Ruhm des Komponisten nicht nur in ganz Italien, sondern auch in Europa begründete. 1824 ließ sich Rossini mit seiner Frau in Paris nieder, wo er zunächst mit der Leitung der Italienischen Oper betraut wurde. 1826 erhob man ihn zum Hofkomponisten des französischen Königs Karl X. und zum Generalinspektor des Gesangs in Frankreich. Die französische Juli-Revolution zog 1830 mit der Absetzung Karls X. für Rossini den Verlust seiner Ämter nach sich, für den er durch eine Staatspension entschädigt wurde. In den Pariser Jahren trennte er sich von seiner ersten Frau und heiratete Olimpia Pélissier. 1836 bis 1848 lebte Rossini in Bologna, wo der Komponist ab 1840 als Direktor des Musiklyzeums tätig war. Anlässlich der Revolution von 1848 zwang Rossini ein Konflikt mit der liberal-patriotischen Bewegung zur Flucht nach Florenz. In der Hauptstadt des toskanischen Großherzogtums lebte Rossini bis 1855. Im Anschluss daran wechselte er erneut nach Paris, wo er seinen internationalen Ruhm und seine letzten Lebensjahre genoss.

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