Umberto Giordano. Gemälde von Gaetano Esposito © gemeinfrei

Umberto Giordano

Umberto Giordano (* 28. August 1867 in Foggia; † 12. November 1948 in Mailand) zählt zu den wichtigsten Vertretern des italienischen Verismo. Das zeigt sich besonders in seiner bekanntesten Oper „Andrea Chénier“, die zur Zeit der französischen Revolution spielt und in der die gleichnamige Hauptfigur, zunächst Anhänger des Umsturzes, sich dann aber gegen die fortschreitende Radikalisierung wendet und selbst zum Gejagten wird. Die Oper legte den Grundstein für Giordanos Komponistenlaufbahn und ist heute besonders durch die Arie „La Mamma Morta“ bekannt. Obwohl er sich thematisch von der Romantik abwandte, blieb er der Epoche doch musikalisch treu.
An den Erfolg von „Andrea Chénier“ konnte Umberto Giordano mit der Oper „Fedora“ anschließen, die auf dem gleichnamigen Theaterstück des französischen Dramatikers Victorien Sardou beruht. Nach der Uraufführung 1898 in Mailand wurde die Oper auch in Wien, Paris und New York aufgeführt. Trotz des Erfolges geriet sie in Vergessenheit und wurde erst in den 1990er-Jahren wiederentdeckt und an den europäischen und amerikanischen Opernhäusern aufgeführt.

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