Guillermo García Calvo © David Bohmann

Guillermo García Calvo

Schon als Kind wusste Guillermo García Calvo, dass er als Musiker Karriere machen wollte, heute genießt der Dirigent internationales Renommee. 1978 im spanischen Madrid geboren, begann Calvo im Alter von sieben Jahren mit dem Klavierspiel. Es folgte ein Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, welches er mit einer Interpretation der Tannhäuser-Ouvertüre von Richard Wagner im Großen Saal des Musikvereins abschloss. Anschließend arbeitete er von 2001 bis 2002 als Assistent von Ivan Fischer beim Budapest Festival Orchestra, bevor er im Jahr darauf mit einer Inszenierung von Engelbert Humperdicks „Hänsel und Gretel“ am Schloss Schönbrunn debütierte. Seitdem ist er regelmäßiger Gast an der Wiener Staatsoper, wo er mit Verdis „Macbeth“ debütierte, zudem folgten Engagements an der Deutschen Oper Berlin und an der Oper in Florenz. Im Jahr 2007 war er zudem als Assistent von Christian Thielemann bei dessen Inszenierung des „Ring des Niebelungen“ bei den Bayreuther Festspielen tätig.

Seit der Spielzeit 2017/2018 ist Guillermo García Calvo Generalmusikdirektor des Theater Chemnitz sowie der Robert-Schumann-Philharmonie. Für seine Leistungen wurde er 2017 mit dem Internationalen Leonardo da Vinci Preis ausgezeichnet.

Samstag, 17. März 2018, 19:00 Uhr
Theater Chemnitz (Chemnitz)

Verdi: Ein Maskenball Verdi: Ein Maskenball

Guillermo García Calvo (Leitung) Arila Siegert (Regie) Weitere Termine: 8.4. & 10.5. weiter

Samstag, 31. März 2018, 16:00 Uhr
Theater Chemnitz (Chemnitz)

Wagner: Das Rheingold Wagner: Das Rheingold

Guillermo García Calvo (Leitung) Verena Stoiber (Regie) Weitere Termine: 15. & 28.4. weiter

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Porträt Guillermo García Calvo

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