Mahan Esfahani © Bernhard Musil/DG

Mahan Esfahani

Mahan Esfahani, geboren 1984 in Teheran, entdeckt mit 8 Jahren ein Bild Johann Sebastian Bachs am Cembalo und ist sofort angetan. Obwohl sein Vater das Cembalo als „totes Instrument“ bezeichnet, wählt der junge Esfahani dennoch das barocke Tasteninstrument und macht es sich zu eigen. Alsbald entwickelt sich aus der anfänglichen Faszination echte Liebe, als er sich in der Bibliothek zahlreiche Kassetten mit Cembaloaufnahmen mit nach Hause nimmt und dabei auf die tschechische Interpretin Zuzana Růžičková aufmerksam wird.

Nur 15 Jahre später ist es Zuzana Růžičková, bei der er in Prag sein Studium aufnimmt: „Ich verdanke ihr wirklich alles. Sie hat mich gelehrt, was es heißt, ein Leben als Künstler zu führen, voller Hingabe und Engagement,“ so Esfahani.

Sein Musikwissenschaftsstudium an der Stanford University und so manche Nachtschicht zahlen sich aus: 2009 feiert Esfahani sein Debüt in London, wird zum New Generation Artist von BBC gewählt und hat inzwischen 2 CDs bei der Deutschen Grammophon veröffentlicht. Seine kindliche Gewissheit „Das [Cembalo] bin ich!“ hat sich bewahrheitet.

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