Riccardo Chailly © Gerd Mothes/Decca

Riccardo Chailly

Riccardo Chailly gilt als einer der bedeutendsten Dirigenten unserer Zeit. Geboren wurde er 1953 im italienischen Mailand, wo er bei seinem Vater, dem Komponisten Luciano Chailly, seine musikalische Grundausbildung erhielt. Später studierte er am Konservatorium seiner Heimatstadt bei Franco Caracciolo und besuchte Meisterkurse – unter anderem an der Accademia Chigiana in Siena. 1970 debütierte er in Mailand, bevor er im Alter von 21 Jahren Assistent von Claudio Abbado und damit verbunden zweiter Dirigent der Mailänder Scala wurde.

Seit 1974 ist Riccardo Chailly international tätig, war von 1982 bis 1989 Chefdirigent des Radio-Symphonie-Orchesters Berlin sowie von 1988 bis 2004 Chef des Concertgebouw-Orchester in Amsterdam. Anschließend wechselte er zum Gewandhausorchester, dessen Kapellmeister er bis zur Saison 2015/16 war, und arbeitete kurzzeitig als Chef der Oper Leipzig. Seit Januar 2015 ist Riccardo Chailly Musikdirektor der Mailänder Scala und übernahm nach dem Tod Claudio Abbados den Posten des Chefdirigenten des Lucerne Festival Orchestras.

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