Radio-Tipp: Musikfeuilleton auf Deutschlandfunk Kultur

Frischer Wind im Geigenbau

Stradivari versus zeitgenössische Violinen – mit diesem Thema beschäftigt sich heute Eva Blaskewitz ab 22 Uhr im Musikfeuilleton auf Deutschlandfunk Kultur

Symbolbild Geigenbau © shutterstock

Symbolbild Geigenbau

Symbolbild Geigenbau © shutterstock

Denkt man an hochwertige Violinen samt deren einzigartigen Klangerlebnissen, fällt einem in Sachen Geigenbau meist ein Name ein: Stradivari. Der Mythos rund um diese Geigen ist im Laufe der Jahrhunderte zu einem Klangkult geworden, an dem nicht zu rütteln ist. Oder etwa doch? Nicht erst seit diversen Blindstudien wird darüber debattiert, dass zeitgenössische Geigen einen ebenso guten Klang wie die alten Italiener haben können – oder diesen sogar übertrumpfen.

Geigenbau setzt auf Qualität

Was die Frage in den Raum wirft, warum man dann zum Beispiel 16 Millionen Dollar – so viel hat die Lady Blunt-Stradivari gekostet – für eine Violine ausgeben sollte, wenn man für einen Bruchteil des Geldes ein hochwertiges neues Modell kaufen kann. Zumal das Niveau des Geigenbaus in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen ist.

Alte Italiener oder zeitgenössische Violinen?

Kein Wunder, dass inzwischen nicht nur viele Orchestermusiker zeitgenössische Violinen bevorzugen, sondern auch namenhafte Solisten wie etwa Christian Tetzlaff, der eine Geige spielt, die noch keine fünfundzwanzig Jahre alt ist.

Alte Italiener oder zeitgenössische Violinen – mit dieser spannenden Kontroverse beschäftigt sich Eva Blaskewitz heute Abend im Musikfeuilleton auf Deutschlandfunk Kultur.

Neu gegen alt – hören Sie den Unterschied?

concerti-Tipp

Musikfeuilleton
Frischer Wind im Geigenbau
So. 16.7., 22 Uhr
Deutschlandfunk Kultur

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