TV-Tipp: Doku über Lisa Della Casa im BR

Die Liebe einer Diva

Heute Abend zeigt der BR um 23:45 Uhr einen einstündigen Dokumentarfilm über die Ausnahme-Sopranistin Lisa Della Casa

Lisa Della Casa, 1947 © BR/Familienarchiv Lisa della Casa

Lisa Della Casa, 1947

„Wir waren alle verliebt in sie, aber sie war halt unerreichbar“, schwärmte Christian Strauss, Sohn von Richard Strauss, von Lisa Della Casa, die 2012 im Alter von 93 Jahren gestorben ist. Die Schweizer Sopranistin war in den 50er- und 60er-Jahren vielleicht die begnadetste und glaubwürdigste, sicher aber die schönste Mozart- und Strauss-Interpretin auf den Opernbühnen zwischen Salzburg und New York. Bis heute gilt sie als unerreichte Idealbesetzung für Strauss‘ Oper „Arabella“.

Lisa Della Casa – Ikone der 70er

Anfang der 70er-Jahre war Lisa Della Casa eine Ikone, der alles gelang, und der die Opernliebhaber – trotz oder gerade wegen ihrer Unnahbarkeit – zu Füßen lagen. Dennoch beendete sie 1974 für alle überraschend abrupt und unerklärt ihre Karriere, verweigerte jedes Interview und zog sich auf das sagenhafte Schloss Gottlieben am Bodensee zurück.

Für den einstündigen Dokumentarfilm „Lisa Della Casa – Liebe einer Diva“ brach die Ausnahme-Sopranistin ihr Schweigen und gab 2008 ihr erstes Interview seit über 30 Jahren. Der Film, in dem Zeitzeugen und Kollegen wie Renée Fleming, Anneliese Rothenberger, Inge Borkh oder Sena Jurinac zu Wort kommen, zeigt, dass für Lisa Della Casa die Liebe zur Familie weit über der Karriere stand.

Lisa Della Casa in Strauss’ „Arabella“:

concerti-Tipp:

„Lisa Della Casa – Liebe einer Diva“
Di. 12.12., 23:45 Uhr
BR Fernsehen

2 Antworten zu “Die Liebe einer Diva”

  1. Erika Herken sagt:

    Ich habe 1960 in Wien studiert. Wir haben Lsa della Casa angebetet.:Als Marschallin , Arabella konnte ihr keine das Wasser reichen .
    Nach der Aufführung erwarteten wir sie am Opernausgang.Sie wurde von ihrem Mann abgeholt .Wir bildeten eine Gasse für das Paar .Sie setzte sich in das bereitstehende Auto und gab uns von da aus Autograqmme,sah dabei jeden an—und als einer zum 2. Mal seinKarte gab ,sagte sie : Ich habe Ihnen doch schon eins gegeben. Der junge Mann wurde Verlege :“ Dies ist für meinen Freund .“Das werde Ich nie vegessen. Der Kurier titelte :Diesmal hatte sie den Richtigen .D.Fischer-Dieskau als Mandrdijka.
    Nach der Arabella – Aufführung mit Dietrich Fischer Dieskau titelte Der „Kurier “
    Diesmal hatte sie den Richtigen

    • Erika Herken sagt:

      Ich habe 1960 in Wie studiert..Wir haben Lisa della Casa angebetet Es gab keine bessere Marschallinoder Arabella .Nach der Aufführung erwarteten wir sie am Bbühnenausgang,Sie kam am Arm ihres Mannes ,ging durch die Gasse ,die wir bildeten und gab vom Auto aus Autogramme .sah jeden an.und als eier zum 2.Mal die Karte reichte ,sagte sie :“Ich habe Ihnen doch schon eins gegeben.Derjunge Mann ganz verlegen :“das ist für meinen Freund “
      Nach der „Arabella“ mit Dietrich Fischer-Dieskau titelte der „Kurier“
      Diesmal htte sie den Richtigen

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