Festspielhaus Baden-Baden

Ein Band nach Peking

Das Festspielhaus Baden-Baden und das National Centre for the Performing Arts in China vereinbaren eine strategische Kooperation

Andreas Mölich-Zebhauser und Chen Ping © NCAP

Festspielhaus Baden-Baden

Das Festspielhaus Baden-Baden und das National Centre for the Performing Arts möchten in den kommenden Jahren enger zusammenarbeiten. Im Rahmen der chinesischen Premiere der Baden-Badener Osterfestspielproduktion von Wagners „Tristan und Isolde“ unterzeichneten Festspielhaus-Intendant Andreas Mölich-Zebhauser und sein Pekinger Kollege Chen Ping ein entsprechendes Memorandum.

Mariusz Trélinskis Neuinszenierung der Wagner-Oper war 2016 als Koproduktion mit der Metropolitan Opera New York und dem Warschauer Teatr Wielki in Baden-Baden entstanden. Die letzte Station der langen Reise dieser Produktion liegt in diesen Tagen in der Hauptstadt Chinas, wo die Premiere mit großem Beifall aufgenommen wurde. „Bereits vor dieser Produktion haben wir erste Kontakte nach China geknüpft“, sagt Intendant Andreas Mölich-Zebhauser zur Genese der Annäherung. Durch die Produktion „Tristan und Isolde“ wurden dann konkrete Erfahrungen in der Zusammenarbeit gemacht.

Vom Festspielhaus Baden-Baden nach Peking

Für die nächsten Jahre möchten Deutschlands größtes Opernhaus und das renommierte National Centre for the Performing Arts gemeinsam über musikalische Bühnen- und Bildungsprogramme nachdenken. Zudem ist ein Austausch von Management-Erfahrung von Baden-Baden nach Peking vorgesehen.

Das National Centre for the Performing Arts in Peking ist einer der modernsten Theaterkomplexe der Welt. 2007 eröffnet, beheimatet der ellipsenförmige Bau des französischen Architekten Paul Andreu verschiedene Spielstätten mit insgesamt über 5.000 Plätzen. Zum Programm des Hauses zählen chinesische wie westliche Produktionen in den Bereichen Oper, Tanz, Schauspiel und Film. Klassische westliche Musik steht dabei ebenso auf dem Spielplan wie klassische chinesische Musik und traditionelle chinesische Oper.

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