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François-Xavier Roth © Marco Borggreve

François-Xavier Roth

Freitag, 01. Dezember 2017, 19:30 Uhr
Pierre Boulez Saal (Berlin)

Boulez-Ensemble & François-Xavier Roth

Von der ersten bis zur letzten Sekunde zum Zerreißen gespannt: Das Boulez-Ensemble fordert die Akustik des neuen Piere Boulez Saals mit einem Werk seines Namensgebers heraus

Aufmerksames Zuhören will gelernt sein. Gerade zeitgenössische Komponisten fordern von ihrem Publikum eine Bereitschaft, unter der Oberfläche und zwischen den Schichten zu hören und die Musik verstehen zu lernen.

Der Pianist Daniel Barenboim, der im Zuge der 2012 von ihm gegründeten Barenboim-Said-Akademie für Nachwuchsmusiker aus dem Nahen Osten auch den Bau des im März 2017 eröffneten Pierre Boulez Saales initiiert hatte, prägte einmal den Begriff des „Denkenden Ohres“. Heute werden in dem speziell für seine Anforderungen ausgestatteten und der Akademie angeschlossenen Saal jährlich 100 Kammermusikkonzerte veranstaltet.

Star-Architekt Frank Gehry hatte den architektonisch avantgardistischen Saal konzipiert und entsprach dabei dem Wunsch vieler Musiker, eine größere Nähe zwischen den Interpreten und dem Publikum zu schaffen. Alles in der Kunst soll inspirieren und Neugier wecken, das war ja auch das Credo des im Januar 2016 verstorbenen Pierre Boulez. Ein wahres Mysterium entfaltet sich in Boulez’ Klassiker der Moderne Répons für sechs Schlagzeugsolisten und Live-Elektronik aus dem Jahr 1985. Das aufregende Stück mit seinen wellenartigen Bewegungen, seiner virtuosen Stimmbehandlung und dem Klangfarbenreichtum ist von der ersten bis zu letzten Sekunde zum Zerreißen gespannt. (Helmut Peters)

Pierre Boulez Saal

Lecture-Konzert
Boulez-Ensemble
François-Xavier Roth (Leitung)

Boulez: Répons für sechs Solisten, Ensemble und Live-Elektronik

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    Rezensionen

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    CD-Rezension François-Xavier Roth – Ravel: Daphnis et Chloé

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