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Zoltán Fejérvári © Balázs Böröcz

Zoltán Fejérvári

Mittwoch, 10. Januar 2018, 20:00 Uhr
Maison de France (Berlin)

Zoltán Fejérvári

Brücken bauen: Der ungarische Pianist Zoltán Fejérvári kitzelt den Rhythmus aus Bartóks Tanz-Suite

Kein Geringerer als András Schiff wählte Zoltán Fejérvári für seine Konzertreihe mit vielversprechenden Nachwuchspianisten aus. Mittlerweile hat der 31-jährige Ungar in bedeutenden Konzertsälen wie der New Yorker Carnegie Hall oder dem Münchner Gasteig gespielt. Fejérvári studierte in Madrid bei dem russischen Pianisten Dmitri Baschkirow, dem Schwiegervater Daniel Barenboims. Heute lebt er bei Budapest auf dem Lande; zusammen mit Hund, Katze und zwei Söhnen.

Privat hört der Pianist Jazz und die Beatles; auf dem Podium ist er ein leidenschaftlicher Kammermusiker. So hat er mit dem ungarischen Kodály Quartet musiziert, das für Naxos die Streichquartette der Wiener Klassiker eingespielt hat. 2014 nahm er mit Erno Kállai die Mozart-Violinsonaten auf. Der Musiker ist weiterhin auf Erfolgskurs: Seine Liszt-Einspielung mit der Budapester Kammersymphonie erhielt den „Grand Prix du Disque“. Und 2017 siegte er beim Musikwettbewerb in Montréal, wo er die Jury mit Bartóks drittem Klavierkonzert überzeugte. (Antje Rößler)

Building Bridges
Zoltán Fejérvári (Klavier)

Werke von Bach, Bartók, Kurtág, Janáček & Schumann

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