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Requiem pour L./Haus der Berliner Festspiele © Chris Van der Burght

Szenenbild aus "Requiem pour L."

Samstag, 20. Januar 2018, 20:00 Uhr
Haus der Berliner Festspiele (Berlin)

Requiem pour L.

Mozart neu lesen: In Alain Platels „Requiem pour L.“ durchleben die Tänzer einen Kampf des Abschieds

Als Grundlage für Fabrizio Cassols neuestes Werk „Requiem pour L.“ diente Mozarts berühmtes, aber unvollendetes Requiem. Gemeinsam mit vierzehn Musikern aus Afrika und Europa entwickelte Cassol eine Rekonstruktion des Originalwerks, das Einflüsse aus Jazz, Oper und populärer afrikanischer Musik enthält. Durch das Zusammenspiel verschiedener musikalischer Kulturen und Facetten soll die westlich-klassische Musik Mozarts neu erfahrbar gemacht werden.

Die afrikanischen Einflüsse haben beim Saxofonisten und Komponisten Cassol fast schon Tradition. Bereits seit den Neunzigerjahren nehmen er und seine Kollegen der Band „Aka Moon“ gemeinsam mit afrikanischen und indischen Musikern Alben auf. Die Gruppe ist nach den steinzeitlich lebenden Aka-Pygmäen benannt, mit dem Cassol einige Zeit in Zentralafrika zusammenlebte. Für die visuelle Übersetzung des Requiems, das im Januar seine Uraufführung feiert, zeichnet der preis- gekrönte belgische Choreograf und Regisseur Alain Platel verantwortlich. (Irem Çatı)

Cassol/Mozart: Requiem pour L.

Fabrizio Cassol (Leitung)
Alain Platel (Regie)

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