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Bremer Philharmoniker © Henning Köpke/Bremer Philharmoniker

Bremer Philharmoniker

Dienstag, 19. Dezember 2017, 20:00 Uhr
Die Glocke (Bremen)

Bremer Philharmoniker & Amandine Carbuccia

47 Saiten zaubern Weihnachtsstimmung: Amandine Carbuccia gastiert mit Carl Reineckes Harfenkonzert bei den Philharmonikern

Harfenklänge assoziieren viele vor allem mit Weihnachten. Dabei kann das 47-saitige Instrument weit mehr als saisonale Melodien. Mancher Komponist stellte es sogar schon frühzeitig in den Mittelpunkt orchestraler Konzerte. Mozart schrieb 1778 sein halbstündiges C-Dur-Konzert für Flöte und Harfe. Das mutet bei der immensen Fülle seiner Werke natürlich als Ausnahme an. Bis heute gibt es von vielen Komponisten inmitten anderer Konzerte genau eines für die Harfe als Solo-Instrument. Bei Johann Ludwig Dussek, der ebenfalls im 18. Jahrhundert komponierte, wurden es immerhin fünf.

Ein großer Teil der heute bekannten Harfenkonzerte entstand aber erst ab dem 20. Jahrhundert. Das hat nicht zuletzt mit der technischen und klanglichen Weiterentwicklung des Instruments zu tun. So erweiterte sich das Spektrum um Konzerte von Germaine Tailleferre (1927, 1928), Darius Milhaud (1953), Geirr Tveitt (1957), Paul Angerer (Musica conquista, 1981), Einojuhani Rautavaara (1999/2000) und Sylvia Bodorová (Mysterium druidum, 2003).

In Bremen spielt Solistin Amandine Carbuccia nun das e-Moll-Harfenkonzert von Carl Heinrich Carsten Reinecke. (Christina Bauer)

König Davids Vermächtnis
Amandine Carbuccia (Harfe)
Bremer Philharmoniker
Olof Boman (Leitung)

Haydn: Sinfonie Nr. 64
Reinecke: Harfenkonzert
Mendelssohn: Sinfonie Nr. 5

Veranstalter: Bremer Philharmoniker

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