< Zur Übersicht

Julian Rachlin © Janine Guldener

Julian Rachlin

Donnerstag, 15. Februar 2018, 20:00 Uhr
NDR Landesfunkhaus (Hannover)

Julian Rachlin & NDR Radiophilharmonie

Prickelnd wie Champagner: Julian Rachlin lässt barocke Formen in Strawinskys Violinkonzert anklingen

Tiefschürfende Romantik und bekenntnishafte Schwere waren nicht sein Ding. „Trocken, kühl, durchsichtig und prickelnd wie Champagner extra dry“ – so charakterisierte Igor Strawinsky die Ästhetik seiner neoklassizistischen Phase. In seinem 1931 entstandenen Violinkonzert setzte sich der russische Weltbürger mit dem Geist und der Form der Barockmusik auseinander.

Die vier Sätze tragen die Titel Toccata, Aria I, Aria II und Capriccio. Jeder beginnt mit einem signalhaften Akkord der Solovioline, den Strawinsky als „passport to the concerto“ bezeichnete. Während die Ecksätze einen spritzig-vertrackten Drive haben, kommen die Arien eindrucksvoll melodiös, doch ohne jeden Kitsch daher.

In Hannover darf sich das Publikum auf eine spannende Besetzung freuen: Den Solopart übernimmt der bestens bekannte Violinist Julian Rachlin. Am Pult der NDR Radiophilharmonie steht der junge Dirigent Klaus Mäkelä, der erst Anfang zwanzig ist und schon zu den großen Talenten der finnischen Musikszene zählt. (Georg Pepl)

Julian Rachlin (Violine)
NDR Radiophilharmonie
Klaus Mäkelä (Leitung)

Mussorgsky/Schostakowitsch: Chowanschtschina (Auszüge)
Strawinsky: Violinkonzert D-Dur
Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 10 e-Moll op. 93

Veranstalter: NDR Radiophilharmonie

    Kommentare sind geschlossen.