< Zur Übersicht

Barbara Hannigan© Musacchio & Ianniello/Accademia Nazionale di Santa Cecilia

Münchner Philharmoniker &amp; Barbara Hannigan

Sonntag, 14. Januar 2018, 19:00 Uhr
Gasteig (München)

Münchner Philharmoniker & Barbara Hannigan

Mit Pan auf der Pirsch: Die Philharmoniker weben mythische Szenen und sagenhafte Stimmungsbilder

Im 3. Abonnementkonzert der Münchner Philharmoniker geht es um mythologische Szenen und sagenhafte Stimmungsbilder. Dabei ist die Vielfalt des Programms mit der Sopranistin Barbara Hannigan und Herman van Kogelenberg, dem Soloflötisten der Münchener Philharmoniker, bemerkenswert, reicht sie doch von Haydn über Sibelius, Debussy und Schönberg bis hin zur Jazzsinfonik George Gershwins.

In Syrinx für Flöte solo empfindet Debussy jene Szene nach, in der der Hirtengott Pan mit einer Schilfrohrflöte seine Sehnsucht nach der Nymphe Syrinx beschwor. Auf das nordische Sagenepos Kalevala bezieht sich der Finne Jean Sibelius in Lounnotar für Sopran und Orchester. Während Haydn in seiner Sinfonie „The Miracle“ ohne konkretes „Personal“ die Wunder der Welt zum Thema erhebt, erleben wir in Schönbergs ergreifender, hier in orchestrierter Fassung vorgestellter Episode Verklärte Nacht das Ringen eines Paares mit der Realität und landen bei Gershwins Girl Crazy mitten im 20. Jahrhundert. (Helmut Peters)

Herman van Kogelenberg (Querflöte)
Münchner Philharmoniker
Barbara Hannigan (Sopran & Leitung)

Debussy: Syrinx
Sibelius: Luonnotar“ op. 70
Haydn: Sinfonie Nr. 96 D-Dur Hob. I:96 „The Miracle“
Schönberg: Verklärte Nacht op. 4
Gershwin: Suite aus „Girl Crazy“

Weiterer Termin: 15.1.

    Rezensionen

    Kraftvolles Selbstporträt
    CD-Rezension Barbara Hannigan – Crazy Girl Crazy

    Kraftvolles Selbstporträt

    Barbara Hannigans erste CD, bei der sie ihre beiden Berufe – das Singen und das Dirigieren – verbindet, geht von Alban Bergs „Lulu“ aus weiter

    Verwehend und zerfließend
    CD-Rezension Barbara Hannigan

    Verwehend und zerfließend

    Sensibel und vielschichtig: Barbara Hannigan zeigt sich erneut als „Primadonna der Moderne“ weiter

    Subtiler Suchtfaktor
    CD-Rezension Amsterdam Sinfonietta

    Subtiler Suchtfaktor

    Es ist eben die maximal motivierte Mitteilsamkeit dieser famosen Streichertruppe, die Benjamin Britten sich für seine Musik erträumt haben muss. Das Irisierende und Imaginative, das farbig fein Changierende, ja die schillernde „Ambience“ seiner hier immer wieder an den Impressionismus gemahnenden… weiter

    Auch interessant

    Pelléas et Mélisande/Ruhrtriennale 2017 © Ben van Duin/Ruhrtriennale 2017

    Szenenbild aus "Pelléas et Mélisande"
    Opern-Kritik: Ruhrtriennale – Pelléas et Melisande

    Ein Trio in der Leere

    (Bochum, 18.8.2017) Die Eröffnungsproduktion der Ruhrtriennale überzeugt lediglich musikalisch weiter

    Selbst zum Klang werden
    Porträt Barbara Hannigan

    Selbst zum Klang werden

    Als Sopranistin wird Barbara Hannigan auf den Bühnen aller Welt gefeiert. Doch seit einigen Jahren greift die Kanadierin auch zum Taktstock weiter

    Kommentare sind geschlossen.