Ecki Ramón Weber
Artikel
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Betörend weite Perspektive
Vor den Pyramiden von Gizeh verbindet Sopranistin Fatma Said charmant Höhepunkte der europäischen und arabischen Musiktradition.
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Wild und sinnlich
Thomas Zehetmair und das Stuttgarter Kammerorchester starten eindrucksvoll in ihre Gesamteinspielung der Beethoven-Sinfonien.
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Stimmungsvolle Dialoge
Yu-Peng Chens farbenreiche Orchestersuite „The Poem of Life“ bringt Stars wie Daniel Hope und Avi Avital mit chinesischen Kollegen zusammen.
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Barocker Charme
Les Arts Florissants und ihr Gründer William Christie leiten mit Sakralmusik von Marc-Antoine Charpentier die Weihnachtszeit ein.
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Paukenschlag mit Plüschkamel
(Berlin, 19.9.2026) Karlheinz Stockhausens „Mittwoch“ aus dem gigantischen Zyklus „Licht“ wird an der Deutschen Oper Berlin zum Antritt des neuen Intendanten Aviel Cahn ambitioniert angegangen. Es wäre aber noch mehr drin gewesen.
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Machtgier, Morde, Mafia
(Berlin, 16.9.2026) Gewalttätiges Endspiel im Flugzeughangar: Statt dunkles Mittelalter zu behaupten, erzählt Barrie Kosky in seiner Neuinszenierung Aribert Reimanns Oper „Lear“ als Ausbruch dunkler Triebe unter modernen Menschen.
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Glücksfall
Bernhard Forck, die Akademie für Alte Musik Berlin und Alexander Melnikov bringen die faszinierende Musik der lange unterschätzten Komponistin zum Leuchten.
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Wilde Musik
Das Amelio Trio verbindet zwei unterschiedliche Beethoven-Trios mit einem neuen Werk von Johannes X. Schachtner. Das Ergebnis überzeugt.
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Konzerte zum Anfassen
Mit feinem Klang und vielfachen Schattierungen führen Sol Gabetta und das auf historischen Instrumenten spielende Orchester Les Siècles durch französische Cellokonzerte.
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Drei Welten für Flöte
Mit Konzerten aus Moderne, Postmoderne und Gegenwart beweisen Emmanuel Pahud, die Dresdner Philharmonie und Jonathan Stockhammer ihre Exzellenz.
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Vorwiegend romantisch
Zemlinsky und Hummel geraten überzeugend bei Geigerin Elena Denisova, dem Gustav Mahler Ensemble und Alexei Kornienko – Strawinsky nicht.
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Neue Bespiegelungen
Das Signum Quartett stellt die beiden Streichquartette von Leoš Janáček in neue Zusammenhänge. Das gelingt wunderbar.
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Betörende Klangfarben
Was für eine einzigartige Komponistin Kaija Saariaho war, zeigen Sopranistin Anu Komsi, das BBC Symphony Orchestra und Dirigent Sakari Oramo in eindrucksvoller Weise.
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Brahms auf neuen Saiten
Theresa Pilsl und Jonas Müller nehmen sich Brahms’ „Deutschen Volksliedern“, an der Gitarre sensibel von Leonard Becker begleitet, an.
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Drei dänische Entdeckungen
Souverän präsentiert Bratscher Rafaell Altino Violakonzerte dänischer Zeitgenossen, das Odense Symphony Orchestra steht ihm dabei kongenial zur Seite.
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Liebe in Zeiten des Krieges
(St. Margarethen, 15.7.2026) Die Neuinszenierung von Puccinis „Tosca“ im Steinbruch St. Margarethen bringt den historischen Hintergrund massiv in die Privathandlung und weitet das Geschehen ins Metaphysische.
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Berückendes Triospiel
Das junge Trio E.T.A. bringt Werke von Franck, Grieg und eines lange unter Brahms laufenden Anonymus einfühlsam und intensiv zum Klingen.
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Sternstunde
Wie die Begegnung von Jean Sibelius mit seinem Lehrer Karl Goldmark ist auch das Zusammentreffen von Sueye Park, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und Valentin Egel ein Glücksfall.
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Füllhorn voller Schätze
Ana-Marija Markovina begeistert auf ganzer Linie mit dem Auftakt zu ihrer Gesamteinspielung der Klavierwerke Fanny Hensels.
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Zar aus Disneyland mit MG
(Berlin, 20.6.2026) An der Deutschen Oper Berlin erhält Albert Lortzings „Zar und Zimmermann“ eine Frischzellenkur. Die ambitionierte Neuinszenierung von Martin G. Berger verheddert sich leider in ihren Ansprüchen. Antonello Manacorda am Pult sorgt dagegen durchgehend für musikalischen Schwung mit Tiefgang.
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Vertane Hits
Trotz der Impulse von Alban Gerhardt zeigt sich das WDR Sinfonieorchester unter Andrew Manze in Dvořáks und Elgars Cellokonzerten nicht in Bestform.



