Ein Hangar auf dem ehemaligen Militärflughafen Groß Dölln, verfallene Soldatenunterkünfte und die unberührte Natur des umgebenden Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin – das ist die einzigartige Kulisse für das Bebersee Festival rund 60 Kilometer nördlich von Berlin. Pianist Markus Groh hat das Festival von über zwanzig Jahren gegründet und prägt es bis heute mit seiner künstlerischen Handschrift. So finden auch in diesem Jahr wieder herausragende Musikerpersönlichkeiten zu Kammermusikabenden zusammen, an denen man das Geschehen auf der Bühne hautnah miterleben kann. Eröffnet wir das Festival mit dem renommierten Busch Trio aus Amsterdam, Pianist Severin von Eckardstein hat ein Programm mit funkelnden Preziosen zusammengestellt, und Festivalleiter Groh lockt mit Bagatellen und Klavierstücken von Beethoven. Die Bühne gehört aber auch den ganz Jungen. Sie erarbeiten zusammen mit etablierten Künstlern unter anderem Mendelssohns Klavierquartett op. 3, das der Komponist im Alter von 15 Jahren zu Papier brachte. In etwa diesem Alter befinden sich auch die herausragenden Talente am Julius Stern Institut der Universität der Künste Berlin, die hier Einblicke in ihr großes Können geben.
Bebersee Festival 2026
Begegnungen in Klang und Natur
Zwischen Natur und Geschichte wird das Bebersee Festival zum Treffpunkt für Kammermusik, internationale Künstler und junge Talente.
© Kaupo Kikkas
Festivalfenster
Ausblick auf die spannendsten Festivals
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„Es ist eine ewige Entdeckungsreise“
Pianist Rudolf Buchbinder über Schuberts Tänze, das Grafenegg Festival, seine Faszination für verschiedene Ausgaben von Beethoven-Sonaten – und die Fußball-Weltmeisterschaft.
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