Wer Deutschlands sechstgrößtes Bundesland in seiner musikalischen, landschaftlichen und kulturellen Vielfalt entdecken möchte, wird bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern fündig. Drei Monate lang erfüllen arrivierte Solisten, vielversprechende Nachwuchsensembles und hochklassige Orchester die unterschiedlichsten Spielstätten in allen Teilen des Landes mit klingendem Leben: von Gutshöfen über Fabrikhallen, Schlossanlagen, Seebrücken und Dorfkirchen bis zum Open Air.
Kammermusik auf dem Bauernhof
Als Preisträger in Residence gestaltet dabei das Armida Quartett rund zwanzig Konzerte. Neben preisgekrönter Exzellenz zeichnet sich das 2006 in Berlin gegründete Streichquartett durch seine enorme Offenheit aus. Tango, Polka und Jazzimprovisationen stehen hier ganz natürlich neben Werken von Bach, Schumann-Liedern und mehr oder weniger bekannten kammermusikalischen Edelsteinen. Der vielleicht ungewöhnlichste Auftritt ihrer Residenz findet Mitte Juli statt, wenn das Ensemble zur „ökologisch-musikalischen Erkundungstour“ auf einen denkmalgeschützten Bauernhof einlädt.
Mit Vorfreude werden zudem die Festivaldebüts von Star-Tenor Rolando Villazón und Cellist Abel Selaocoe erwartet. Zu den illustren Gästen, die ihr Kommen nach Norddeutschland angekündigt haben, zählen Dirigent Kent Nagano, die Geiger Hilary Hahn, Janine Jansen und Nemanja Radulović, Sänger Thomas Quasthoff, Pianistin Beatrice Rana, aber auch die Staatskapelle Dresden und das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin.






