Die Welt der Kammermusik ist groß, facettenreich und zugleich familiär. In den gediegenen Mauern des Klosters Irsee lässt sich diese besondere Atmosphäre an drei Tagen im Juni erleben, denn das Goldmund Festival geht in die zweite Runde. Benannt ist es nach dem Initiator und Ausrichter, dem preisgekrönten Goldmund Quartett, dessen Musiker seit ihrer Schulzeit in München gemeinsam Musik machen. Es lädt Klassikstars ebenso wie den künstlerischen Nachwuchs zu abwechslungsreichen Besetzungen ein, etwa die Pianistin Anna Gebhardt für eine Matinee mit Trios und Duos durch die Jahrhunderte. Bei der „Late Night Folksong“ kommen alle Musikerinnen und Musiker des Festivals zusammen, um Volkslieder aus verschiedenen Ländern zum Klingen zu bringen. Ein besonderer Höhepunkt wird das Paganini-Konzert, bei dem sich der Streichquartettklang virtuos mit einer Gitarre verbindet. Zum Abschluss huldigt das Festival der Romantik. Anna Gebhardt begleitet Julian Prégardien bei Schumanns „Dichterliebe“. Aber auch das Goldmund Quartett lässt es sich nicht nehmen, mit dem renommierten Tenor zu musizieren und interpretiert Schumanns „Liederkreis“ in einer Fassung für Gesang und vier Streicher. Wer das Festival intensiv erleben möchte, kann im Kloster übernachten oder in der Klostergastronomie mit den Künstlerinnen und Künstlern ins Gespräch kommen.
Goldmund Festival 2026
Kammermusik im Kloster
In den urigen Gemäuern des Kloster Irsee im Allgäu widmet das Goldmund Quartett ein Wochenende der Kunst des intimen Musizierens.
© Gregor Hohenberg
Festivalfenster
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