Musik ist Bewegung. Sie setzt die Moleküle der Luft in Schwingung, ist Antriebsrad für Emotionen und schubst nicht selten auch den Körper aus seiner Ruheposition. Vor allem dieser letzte Aspekt steht bei den diesjährigen Internationalen Fredener Musiktagen im Fokus. Unter dem Motto „Lasst uns tanzen“ wird in sechs Spielstätten an vier Standorten das enge Zusammenspiel zwischen Musik und Bewegung erkundet. So lotet das Salaputia Brass Quintett schon beim Eröffnungskonzert tanzbaren Rhythmen von der Renaissance bis zum Jazz aus. Beim Auftritt der britischen Barock-Ensemble Apollo’s Cabinet dürfen die Besucher aus einer musikalischen „Speisekarte“ selbst die Stücke wählen, die sie hören möchten. Tänzerinnen und Tänzer in Aktion kann man bei Auftritten des Hamburger Kammerballett, des Ensembles BachWerkVokal Salzburg, von Flamenco puro oder der Tamala Band aus Gambia erleben, während das Nuevo Tango Quintet sich am vorletzten Abend Astor Piazzolla verbeugt. Zweimal konzertiert auch das Festivalensemble Camerata Freden mit überwiegend romantischem Repertoire.
Fredener Musiktage 2026
Let’s Dance
Zum 35. Jubiläum feiern die Internationalen Fredener Musiktage die Verbindung von Musik und Bewegung – mit tanzbaren Klängen von der Renaissance bis zum Tango.
© Steven Haberland
Festivalfenster
Ausblick auf die spannendsten Festivals
-
„Am Ende zählt die künstlerische Wahrheit“
Über Wagner kam Michael Volle zur Oper – und von Mannheim bis nach Bayreuth, wo er dieses Jahr als Wotan im sogenannten „KI-Ring“ zu erleben ist.
Newsletter
Jeden Donnerstag in Ihrem Postfach: frische Klassik!



