Wenn sich an warmen Spätsommerabenden der Bremer Marktplatz in ein Meer aus Licht und Musik verwandelt, beginnt das Musikfest Bremen. Die „Große Nachtmusik“ ist längst zur Tradition geworden. Hier wird rund um den illuminierten Marktplatz gleichzeitig an mehreren Orten musiziert. Seit 1989 zieht das Festival Musikliebhaber aus ganz Europa an.
Das Musikfest Bremen macht musikalische Zusammenhänge hörbar
Zwischen historischen Mauern, prachtvollen Sälen und ungewöhnlichen Spielorten lassen sich Klangwelten jenseits klassischer Konzertabende entdecken. So spielt etwa das Quatuor Ébène sämtliche Beethoven-Streichquartette, während Teodor Currentzis Brahms’ Requiem im Bremer Dom zur Aufführung bringt. Mit Rolando Villazón und L’Arpeggiata steht Monteverdis Orpheus-Welt auf dem Programm. Das Arp-Schnitger-Festival rückt die Musik Johann Sebastian Bachs in den Mittelpunkt.
Und auch vokal hat das Festival einiges zu bieten: von Vivaldi-Arien mit Julia Lezhneva bis hin zu Chansons und Jazzstandards mit Benjamin Bernheim und Kurt Elling. So wird das Musikfest Bremen zu einem Festival, das nicht nur große Namen präsentiert, sondern auch musikalische Zusammenhänge hörbar macht.






