Hochkarätige und besondere Veranstaltungen unter dem Motto „KlangWelten” erfüllen vom 5. bis zum 13. September die UNESCO-Welterbe-Region in Sachsen. Bereits der Prolog zum Musikfest Erzgebirge am 4. September macht die starke Ortsgebundenheit erlebbar: An 21 ungewöhnlichen Plätzen im Erzgebirge erklingt in 21 Kurzkonzerten Musik aus vielen Genres. Chöre und Ensembles der Region laden das Publikum zu außergewöhnllichen Klangmomenten in Pflegeheimen, Höfen und an Bushaltestellen ein.
Ein eigenes Oratorium
Das Eröffnungskonzert in Schneeberg wartet mit einer Uraufführung auf. Der Dresdner Komponist Wilfried Krätzschmar hat eigens für das Festival das Erzgebirgs-Oratorium „Wo die Schätze klingen“ geschrieben. In der St. Wolfgangkirche bildet das Werk den fulminanten Auftakt zu einem großen Sängerfest. Kein Geringerer als Hans-Christoph Rademann, Leiter der Bachakademie Stuttgart, dirigiert das Konzert, das mit Fanny Mendelssohns „Lobgesang“ seinen emphatischen Abschluss findet.
Zu Gast im Erzgebirge
Namhafte Künstler, sei es aus Deutschland oder aus Tschechien, sind zu Gast in den Orten des Erzgebirges wie Lößnitz, Mildenau, Thum oder Schwarzenberg. Die Region begrüßt die Schauspielerin Corinna Harfouch, das Ensemble 1704 unter Václav Luks, die Blechblasformation German Brass oder SonatVox, ein Ensemble aus ehemaligen Sängern des Windsbacher Knabenchors. Eine aparte musikalische Farbe steuert die Gitarrenformation ArsMusicaElletrica bei, die Musik aus Heinrich Schütz’ Zeiten mit Elementen des Jazz verbindet.






