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Essen: Pierre-Laurent Aimard beim Klavier-Festival Ruhr

Einzigartige Klangsprache

Beim Klavier-Festival Ruhr stellt Pierre-Laurent Aimard seine musikalische Liebe zu Ungarn und zur Musik Béla Bartóks unter Beweis.

vonJan-Hendrik Maier,

Mit seiner Gesamteinspielung der Klavierkonzerte von Béla Bartók gelang es Pierre-Laurent Aimard vor drei Jahren einmal mehr, die Fachwelt mit seinem charaktervollen, differenzierten und nuancenreichen Klavierspiel zu überzeugen. Dabei hat der Experte für das Repertoire des 20. und 21. Jahrhunderts auch eine persönliche Beziehung zu Ungarn: In jungen Jahren verbrachte er viel Zeit im Land, zudem arbeitete er intensiv mit Komponisten wie György Kurtág und Péter Eötvös zusammen. „Nichts hätte mich dieser sprachlich so einzigartigen Musik näherbringen können als das Erlernen der ungarischen Sprache“, sagt Aimard. Das Klavier-Festival Ruhr legt Bartóks vor Ideen nur so sprudelndes und eminent anspruchsvolles zweites Klavierkonzert in die Hände des französischen Tastenzauberers. Vor reizvollen Herausforderungen steht gleichwohl das WDR Sinfonieorchester unter der Leitung von Edward Gardner, wenn es sich Igor Strawinskys energetischem und rhythmisch fesselndem „Le Sacre du printemps“ annimmt.

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