Unter dem Motto „Zuhören“ feiert SHALOM-MUSIK.KOELN jüdische Musik als lebendige Gegenwart. Begegnungen zwischen Traditionen und Generationen setzen Zeichen für Zusammenhalt und gegen Antisemitismus. Im künstlerischen Mittelpunkt steht dabei das Schofar: Bar Zemach, Solohornist im West-Eastern Divan Orchestra und Artist in Residence, erschließt das alte liturgische Horn virtuos, melodisch und chromatisch als Soloinstrument. Mit Sharon Brauner & The Toy Goys, dem Kammerchor des Kölner Männer-Gesang-Vereins sowie dem Jewish Chamber Orchestra Hamburg und Jascha Nemtsov wirkt er an Uraufführungen von Shay Cohen und Gerald Cohen mit. Weitere Höhepunkte bei SHALOM-MUSIK.KOELN sind das Zusammenspiel von Avi Avital und Omer Klein, der „Open Shabbat“ mit Rabbi Jonathan Kligler, der „Lange Tag“ mit mehr als fünfzig Kurzkonzerten und das Gastspiel des Yiddish Summer Weimar. Dame Emma Kirkby beschließt das Festival mit Psalmvertonungen von Schütz und Salomone Rossi – ein Dialog zwischen jüdischer und christlicher Musik, der das Gemeinsame im Trennenden hörbar macht.
SHALOM-MUSIK.KOELN 2026
Die Stadt als klingendes Wohnzimmer
SHALOM-MUSIK.KOELN feiert die Vielfalt und Lebendigkeit der jüdischen Musik. Dieses Jahr steht das traditionelle Schofar im Mittelpunkt.
© Ricki Sofer
Festivalfenster
Ausblick auf die spannendsten Festivals
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„Yvonne Loriod war eine Pionierin“
Kent Nagano hat sich Yvonne Loriods musikalischem Nachlass verschrieben. Beim Musikfest Berlin bringt er erstmals ein Werk der bislang als Komponistin kaum bekannten Französin zu Gehör.
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