Aktives Wasserkraftwerk und Industriemuseum, Schmuckstück der Jugendstilarchitektur und Spielstätte für ein Juwel unter den hiesigen Kammermusikfestivals: Das Kraftwerk Heimbach erfüllt viele Funktionen. Seit 1998 ist es allsommerlich eine Woche lang Erlebnisort für die vordere Riege der Kammermusikszene und die Liebhaber exquisiter Musik. In diesem Jahr stehen die Spannungen Heimbach unter dem Motto „Das Heilige und das Profane“, das ihr künstlerischer Leiter Christian Tetzlaff so beschreibt: „Körperliche Ekstase und völlige geistige Erfüllung sind Extreme, zwischen denen die Musik sich in unserem Programm bewegt. Natürlich sind sie in der Musik nicht immer unbedingt konkret greifbar und selten ist Musik nur geistig oder nur körperlich – die gegenseitige Befruchtung ist immer da.“ Zeitgenössisches trifft dabei selbstverständlich auf Preziosen aus anderen Epochen der Musikgeschichte. Mit Spannung darf das Abschlusskonzert erwartet werden, in dem nicht nur Söhne und Töchter langjähriger Festivalsolisten das Orchester verstärken, sondern erstmals in der Festivalgeschichte auch ein Chor zugegen ist.
Spannungen Heimbach 2026
Zwischen Ekstase und Erfüllung
Beim Kammmermusikfestival Spannungen Heimbach suchen renommierte Solisten Verbindungslinien zwischen dem Heiligen und dem Profanen.
© Giorgia Bertazzi
Festivalfenster
Ausblick auf die spannendsten Festivals
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„Musik muss uns aus der Komfortzone holen“
Stargeigerin Anne-Sophie Mutter feiert ihr 50. Bühnenjubiläum unter anderem mit Aufnahmen zeitgenössischer Werke.
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