Kammermusik versteht sich bei WestfalenClassics längst nicht mehr als exklusives Ereignis für die großen Musikmetropolen. Seit seiner Gründung zeigt das Festival, dass internationale Spitzenensembles und herausragende Solistinnen und Solisten auch in Kirchen, Schlössern und historischen Sälen Südwestfalens ein Publikum finden, das die unmittelbare Begegnung mit der Musik sucht. Die Herbstedition 2026 knüpft daran mit einem bewusst stiloffenen Programm an. Den Auftakt gestaltet Spark – Die klassische Band mit ihrem Programm „Bohemian Spirit“, das Barock, Minimal Music und Folk souverän miteinander verschränkt. Es folgen Mozarts und Brahms’ Klarinettenquintette, bevor das Frank Dupree Trio mit Bach, Kapustin und einer jazzinspirierten Bearbeitung von Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ die Grenzen zwischen Klassik und Improvisation auslotet. Auch Vivaldis und Piazzollas musikalische „Jahreszeiten“ begegnen einander nicht als Kontrast, sondern als Dialog. So bleibt WestfalenClassics seiner Idee treu, einen kammermusikalischen Resonanzraum zwischen Epochen, Stilen und unterschiedlichen Formen des Hörens zu schaffen.
WestfalenClassics 2026
Kammermusik im Dialog
In diesem Herbst spannt WestfalenClassics einen musikalischen Bogen von Barockklängen bis Jazz.
© Gregor Hohenberg
Festivalfenster
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