Die belgo-französische Camille Thomas gehört zu den ganz Großen ihrer Zunft. Bereits im Alter von vier Jahren begann sie Cello zu spielen. Nach ihrem Studium in Berlin und Weimar erfolgte 2014 der internationale Durchbruch, als Thomas bei den 21. Victoires de la Musique Classique – dem französischen Äquivalent der Grammy Awards – als „Nachwuchskünstlerin des Jahres“ nominiert wurde. Im Folgejahr erschütterten die Terroranschläge in Paris, wo Thomas 1988 geboren wurde, die ganze Welt. Eine musikalische Antwort auf diese barbarischen Akte sowie auch auf die Attentate in Istanbul lieferte Fazıl Say mit seinem Camille Thomas gewidmeten Cellokonzert „Never Give Up“. Die Cellistin war 2018 im Théâtre des Champs-Élysées in Paris nicht nur Solistin bei der Uraufführung dieses Klangbilds des Terrors, das mit einer hoffnungsvollen Cellostimme endet, sie spielte das Werk auch für ihr zweites Album „Voice of Hope“ ein. Im Konzerthaus wird sie das aufrüttelnde und zugleich mutmachende Konzert gemeinsam mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und der jungen österreichischen Dirigentin Katharina Wincor anstimmen.
Konzerthaus Berlin: Camille Thomas & Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Hoffnung trotzt dem Terror
Gemeinsam mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und Dirigentin Katharina Wincor bringt die Cellistin Camille Thomas Fazıl Says „Never Give Up“ ins Konzerthaus Berlin.
© Christian Meuwly
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