Unter dem Motto „Vorzeichen lesen“ startet das Gewandhausorchester vom 4. bis 6. September in die neue Spielzeit. Zum fünften Mal verbindet das Demokratie-Wochenende Konzerte mit gesellschaftlichem Diskurs und nimmt dabei die Zeichen der Gegenwart in den Blick. Historische Erfahrungen, wissenschaftliche Analysen und künstlerische Perspektiven treffen aufeinander und werfen die Frage auf, wie sich aktuelle Entwicklungen deuten lassen.
Musikalisch stellt sich Pianist Mao Fujita im Demokratie-Konzert Rachmaninows drittem Klavierkonzert, das seinem Solisten höchste Virtuosität und enorme Ausdauer abverlangt. Das Lesen der Vorzeichen wird hier zum gedanklichen Navigieren durch die komplexe Struktur des Werks, die in harmonischer, rhythmischer und klanglicher Hinsicht präzise Orientierung verlangt. Ergänzt wird das Programm durch Dvořáks siebte Sinfonie.






