© Franz-Josef Fischer

Enoch zu Guttenberg

Enoch zu Guttenberg

Nicht nur als Dirigent und Festspielintendant ist Enoch zu Guttenberg erfolgreich, als leidenschaftlicher Umweltschützer kämpft er seit Jahren für den verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur. Geboren wurde er 1946 als Nachkomme eines fränkischen Adelsgeschlechts im bayerischen Guttenberg. Er studierte Komposition und Dirigieren in München und Salzburg - unter anderem bei Carl Feilitzsch. Bereits im Jahr 1967 gründete er im Alter von nur 21 Jahren die Chorgemeinschaft Neubeuern, die heute als einer der besten Laienchöre Europas gilt. Seither dirigierte er zahlreiche namhafte Orchester aus dem In- und Ausland, gastierte an renommierten Konzerthäusern und tourte durch Asien, Kanada und die USA. 1997 übernahm Enoch zu Guttenberg die Leitung des freien und projektbezogenen Orchesters Klangverwaltung, drei Jahre darauf organisierte er im Königsschloss Herrenchiemsee erstmals ein Bachfest, aus dem die heutigen Herrenchiemsee Festspiele entstanden, deren Intendant er seitdem ist. Parallel dazu ist Enoch zu Guttenberg seit 2003 Ehrendirigent der Hofer Symphoniker. Für seine Leistung wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Kulturpreis, dem ECHO Klassik und dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.

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