Radio-Tipp: Historische Aufnahmen im Deutschlandfunk

Hymnen auf den Roten Oktober

Heute Abend widmet sich Deutschlandfunk ab 22:05 Uhr den historischen Aufnahmen aus den Zeiten der Oktoberrevolution, die mit Schostakowitsch, Prokofjew oder Chatschaturjan eine eigene Komponistengeneration hervorbrachte

© Ambrozia/Wikimedia Commons

Lenin-Denkmal in der Ukraine

Lenin-Denkmal in der Ukraine

Am 7. Oktober jährt sich der Beginn der Oktoberrevolution zum hundertsten Mal. Dieses geschichtsträchtige Ereignis, das in kürzester Zeit aus den Trümmern des Zarenreichs eine neue Welt entstehen ließ, hatte auch auf die klassische Musik große Auswirkungen. Im Schatten von Hammer und Sichel komponierten nicht nur Dmitri Schostakowitsch, Aram Chatschaturjan und Alexander Mossolow, sondern auch Sergej Prokofjew. Der verließ zunächst Russland, kehrte dann aber in seine Heimat zurück und prägte die Kultur seines Landes entscheidend mit. Seine Musik konnte nicht vielfältiger sein, stand aber allesamt für den „neuen sowjetischen Menschen“ und setzten diesem ein Denkmal.

Musik während Oktoberrevolution

In der Sendereihe „Historische Aufnahmen“ geht es heute Abend um 22:05 Uhr unter dem Titel „Hymnen auf den Roten Oktober“ um genau diese Werke der vier russischen Komponisten. Mithilfe von frühen Einspielungen von Komponisten wie eben Chatschaturjan, Schostakowitsch und auch Prokofjew wird ein Überblick über die revolutionäre Kraft der Musik zur Zeit der Oktoberrevolution gegeben und gezeigt, wie stark sich politische Umwälzungen und kreative Schaffensprozesse bedingen können.

Die erste Sinfonie von Dimitri Schostakowitsch:

concerti-Tipp:

Historische Aufnahmen
Hymnen auf den Roten Oktober
Do. 28.9., 22:05 Uhr
Deutschlandfunk

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