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Rezension Reinhard Goebel – The Leipzig Collegium Musicum Vol. 1

Spielfreudig

Reinhard Goebel und das Neue Bachische Collegium Musicum werfen Schlaglichter auf die Musikstadt Leipzig vor der Zeit Bachs.

vonChristoph Vratz,

Seine Neugierde und sein Suchtrieb sind offenbar endlos. Wieder hat Reinhard Goebel Musik zusammengetragen, die – zumindest in dieser Zusammenstellung – Neuland erschließt. „Musik vor Bach“ lautet die neue Reihe, die er mit dem Neuen Bachischen Collegium Musicum veröffentlichen wird und ein Panorama des Leipziger Musiklebens im späten 17. und frühen 18. Jahrhundert abbilden soll. Zum Auftakt stehen zwei Einspielungen im Mittelpunkt: eine Ouvertüre von Johann Beer und ein Hornkonzert von Georg Melchior Hoffmann. Ergänzt wird das Programm durch Konzerte von Fasch, Graupner und Telemann sowie eine Ouvertüre von Johann David Heinichen. Die Aufnahme verrät Kenntnis und wachen Geist. Mag man von manch früherer Einspielung unter Goebels Leitung eine (noch) forschere Herangehensweise gewohnt sein – hier wirkt die Abteilung Attacke angemessen gemildert. Die Musik klingt ausgewogen, dabei lebhaft und spielfreudig.

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The Leipzig Collegium Musicum Vol. 1 – Music before Bach
Werke von Beer, Heinichen, Graupner, Telemann, Fasch & Hoffmann

Neues Bachisches Collegium Musicum Leipzig, Reinhard Goebel (Leitung)
Pentatone

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