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Rezension Trio E.T.A. plays Unknown

Berückendes Triospiel

Das junge Trio E.T.A. bringt Werke von Franck, Grieg und eines lange unter Brahms laufenden Anonymus einfühlsam und intensiv zum Klingen.

vonEcki Ramón Weber,

Das Kammerensemble Trio E.T.A., 2019 in Hamburg gegründet mit den bekannten Vornameninitialen des Romantikers Hoffmann und aktuell Preisträger beim Osaka International Music Competition und seit 2023 im Förderprogramm New Talent des SWR, beleuchtet Komponisten aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts: 1822, im Todesjahr Hoffmanns, wurde César Franck geboren. Sein Trio op. 1 ist ein kraftvolles Jugendwerk, das starke Emotionen entfacht, hier eindrücklich interpretiert, mit einem enormen Dynamik- und Spannungsspektrum und einer abwechslungsreichen Klanglandschaft, in der alle drei Instrumente wundervoll verschmelzen und gleichzeitig ihre eigenen Nuancen einbringen. Es wird unfassbar leidenschaftlich und gleichzeitig technisch meisterlich musiziert. Bei Edvard Grieg zeigt das Trio E.T.A. auch seine fragilen und grüblerischen Seiten und zeichnet eindrücklich die darin eingeschriebene Verzweiflung. Auch im lange irrtümlich Johannes Brahms zugeschriebenen Trio A-Dur lassen die drei Mitglieder des Trio E.T.A. an Intensität nicht nach. Alles hochinspiriert.

Unknown
Franck: Klaviertrio Nr. 1 fis-Moll op. 1, Grieg: Andante con moto c-Moll, Anonymus (ehemals Brahms zugeschrieben): Trio A-Dur

Trio E.T.A.
SWR Music

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