Termintipp Aulakonzerte

Andreas Staier

© Molina Visuals

Andreas Staier

Andreas Staier

Als Spieler historischer Tasteninstrumente gilt An­dreas Staier vielen Fachleuten als der beste Interpret für das Repertoire des 17. und 18. Jahrhunderts. An den modernen Flügel setzt sich der Wahl-Kölner, der in Hannover und Amsterdam Klavier und Cembalo studiert hat, nur, wenn es der Musik förderlich ist. Er liebt die historische Aufführungspraxis so sehr, dass er sogar mit seinem eigenen Hammerflügel reist. Dennoch macht er auch vor zeitgenössischer Musik nicht halt, wie etwa seine Zusammenarbeit mit dem französischen Komponisten Brice Pauset zeigt, aus der bereits mehrere Projekte hervorgegangen sind. Jedes Werk, das sich Staier vornimmt, wird nicht nur genauestens auf seine musikalische Struktur, sondern auch auf die historisch realistischen Klangmöglichkeiten hin analysiert. Auch in Göttingen beweist der Pianist, der seit einigen Jahren zudem als Dirigent arbeitet, sein Gespür für epochenübergreifendes musikalisches Denken. Hier leuchtet das Dreigestirn aus Haydn, Mozart und Beethoven. (Julia Hellmig)

Interpreten

Andreas Staier (Klavier)

Programm

Mozart: Fantasie c-Moll KV 475
Haydn: Sonate Es-Dur Hob. XVI:49
Beethoven: Bagatellen op. 126
Sechs Variationen F-Dur op. 34 & Sonate G-Dur op. 31/1

Termine

Auch interessant

Interview Andreas Staier

„Für mich geht es darum, die Neugier zu wecken“

Pianist Andreas Staier liebt die historische Aufführungspraxis - und schleppt dafür sogar seinen eigenen Hammerflügel mit sich weiter

Blind gehört Andreas Staier

„Bach ist keine Aufwärmübung“

Der Pianist Andreas Staier hört und kommentiert CDs seiner Kollegen, ohne dass er erfährt, wer spielt weiter