Termintipp AMMERSEErenade

Benefiz Liberation Concert

© Marco Borggreve

Elisabeth Leonskaja

Elisabeth Leonskaja

Zwei Monate nachdem Elisabeth Leonskaja angefangen hat, das Klavierspiel zu erlernen, gab sie bereits ihr erstes Konzert – da war sie gerade einmal sieben Jahre alt. Nicht ungewöhnlich und gar nicht früh für ein Kind in der damaligen Sowjetunion. 1945 wurde die Pianistin im heute georgischen Tiflis geboren und eroberte von dort aus mit ihrer Musik die Welt. Auf ihrem Weg dahin begleiteten und förderten sie vor allem zwei Männer: ihr früherer Ehemann und Geiger Oleg Kagan sowie der russische Pianist Swjatoslaw Richter, mit dem sie häufig als Kammermusikpartner arbeitete. Zu einem Meilenstein ihrer Karriere gehörte auch der Sieg beim Enescu-Wettbewerb 1964, bei dem Aram Chatschaturjan und Anton Rubinstein in der Jury saßen. Trotz des Erfolges nimmt Elisabeth Leonskaja sich bei Auftritten als Pianistin zurück und möchte vor allem „die Lebenswahrheit und die Reinheit, die in der Musik stecken, zur Geltung“ bringen. Sie sehe da eine Verantwortung: „Wozu gibt man Konzerte? Damit die Menschen sich für eine Weile vergessen, damit sie in eine völlig andere Sphäre eintauchen und sich sozusagen reinigen.“ Irem Çatı

Interpreten

Elisabeth Leonskaja (Klavier)
Tchaikovsky Symphonie Orchester Moskau
Vladimir Fedosejev (Leitung)

Programm

Mahler: Adagietto aus der Sinfonie Nr. 5
Mozart: Klavierkonzert Nr. 9 Es-Dur KV 271
Tschaikowsky: Streicherserenade

Vergangene Termine

Freitag, 27.09.2019
19:30 Uhr

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