Auf ein bestimmtes Genre will sich David Orlowsky nicht festlegen: Ob Klassik, eigene Werke oder Klezmer, der gebürtige Tübinger beherrscht die Klarinette in all ihren Facetten. Mit Osvaldo Golijovs „The Dreams and Prayers of Isaac the Blind” debütiert er nun bei den Duisburger Philharmonikern. In fünf stimmungsvollen Sätzen erzählt das Werk eine Historie des Judentums. Einflüsse des Tango Nuevo klingen ebenso an wie Klezmer und osteuropäische Traditionen. Eine musikalische Verklärung der katholischen Eucharistiefeier ist indes Olivier Messiaens „Hymne au Saint-Sacrement“, die den Abend eröffnet.
David Orlowsky (Klarinette), Duisburger Philharmoniker, Robert Treviño (Leitung)
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„Es liegt mir auf der Zunge“
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