Wegen seiner fortschreitenden Geisteskrankheit auf ein abgeschiedenes Schloss verbannt, bleiben dem englischen König George III. nur noch seine Vögel, denen er versucht, das Singen beizubringen, während er verwirrt über den Verlust seines Königreichs monologisiert. Auch Miss Donnithorne gibt sich bizarren Fantasien hin. Seitdem sie an ihrem Hochzeitstag sitzengelassen wurde, hat sie das Haus nicht mehr verlassen. Lediglich ihr Brautkleid und die Hochzeitstorte sind ihr geblieben. Zwei Charaktere kommen durch Komponist Peter Maxwell Davis in zwei klingenden Porträts auf der Opernbühne zusammen und werden in Mainz von Dietrich Volle und Maren Schwier verkörpert. (IÇ)
Davies: Miss Donnithorne’s Maggot & Eight Songs for a Mad King
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„Am Ende zählt die künstlerische Wahrheit“
Über Wagner kam Michael Volle zur Oper – und von Mannheim bis nach Bayreuth, wo er dieses Jahr als Wotan im sogenannten „KI-Ring“ zu erleben ist.
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