Termintipp

Gautier Capuçon, Staatsphilharmonie Nürnberg, Joana Mallwitz

© Nikolaj Lund

Joana Mallwitz

Joana Mallwitz

Nach ihrem letzten Konzert der vorherigen Spielzeit durften sich die Nürnberger Staatsphilharmonie und ihre neue Generalmusikdirektorin Joana Mallwitz von zehntausenden Konzertbesuchern bei „Picknick im Park“ im Luitpoldhain bejubeln lassen. Unter dem Motto „Blue Note“ standen klassische Werke auf dem Programm, deren Nähe zum Jazz unüberhörbar war. In die neue Spielzeit geht das Orchester der Staatsoper mit einer Provokation, die im Pianissimo beginnt und im Fortissimo possibile endet, nämlich mit Ravels Boléro. Die Kompositionen des ersten Saisonkonzerts liegen hinsichtlich ihrer Entstehungszeit nur etwas mehr als sechzig Jahre auseinander, könnten jedoch verschiedenartiger kaum sein: Neben Ravels ekstatischem Ostinato blickt Johannes Brahms in seiner ersten Sinfonie demutsvoll zu den Sinfonien Beethovens auf, Peter Tschaikowsky lässt in seinen Rokoko-Variationen den Geist Mozarts aufblitzen, während sein Andante cantabile eine russische Volksweise beinhaltet. Solch schillernde Zusammenstellungen machen Lust auf noch mehr sinfonische Konzerte dieses so vielseitigen Opernorchesters. Maximilian Theiss

Interpreten

Gautier Capuçon (Violoncello)
Staatsphilharmonie Nürnberg
Joana Mallwitz (Leitung)

Programm

Ravel: Boléro
Tschaikowsky: Andandte cantabile & Rokoko-Variationen op. 33
Brahms: Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68

Vergangene Termine

Freitag, 20.09.2019
20:00 Uhr

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