Termintipp Komische Oper Festival 2019

Händel: Poros

Barocker Exotismus: Harry Kupfer kehrt zurück an die Komische Oper und inszeniert Händels Oper „Poros“

© Jan Windszus Photography

Komische Oper Berlin, Außenansicht

Komische Oper Berlin, Außenansicht

Harry Kupfer ist der Komischen Oper eng verbunden, hat dort in den achtziger Jahren fünf Mozart-Opern und zuletzt, im Jahr 2002, Benjamin Brittens „The Turn of the Screw“ szenisch gedeutet. Nun kehrt der Grandseigneur des realistischen Musiktheaters zurück und bringt Händels Oper „Poros“ von 1731 auf die Bühne.

Die Handlung des Librettos von Pietro Metastasio erzählt vom Indienfeldzug, den Alexander der Große 326 v. Chr. unternahm. Kupfer schätzt an „Poros“ Händels von Exotismus durchdrungene Musik und hat sein Regiekonzept ausgehend von der präzisen, subtilen Charakterisierung der Figuren in den einzelnen Arien erarbeitet.

Die musikalische Leitung wird Barockspezialist Jörg Halubek übernehmen, der im letzten Jahr die Händel-Festspiele in Halle eröffnete und in Mannheim mit einem derzeit laufenden Monteverdi-Zyklus begeistert. Die Titelpartie übernimmt Dominik Köninger aus dem Ensemble der Komischen Oper, die Rolle des Alexander singt der amerikanische Countertenor Eric Jurenas. (Wolfgang Wagner)

Interpreten

Jörg Halubek (Leitung)
Harry Kupfer (Regie)

Vergangene Termine

Dienstag, 25.06.2019
19:30 Uhr
Samstag, 04.05.2019
19:30 Uhr
Samstag, 20.04.2019
19:30 Uhr
Samstag, 13.04.2019
19:30 Uhr
Freitag, 29.03.2019
19:30 Uhr
Samstag, 16.03.2019
19:30 Uhr Premiere

Auch interessant

Opern-Kritik: Bayerische Staatsoper München – Die tote Stadt

Tod, Ekstase, Sumpf

(München, 18.11.2019) Die Korngold-Debütanten Marlis Petersen, Jonas Kaufmann und Kirill Petrenko bescheren der Bayerischen Staatsoper einen Applaus-Marathon, nur die Regie bleibt flach. weiter

Porträt Beatrice Rana

Mit Leichtigkeit

Mit ihrem außergewöhnlichen Talent meistert Beatrice Rana das schwerste Klavierrepertoire. Nebenbei hält sie Ausschau nach unbekannten Werken. weiter

Lieblingsstück Liza Ferschtman

Erich Wolfgang Korngold: Violinkonzert D-Dur op. 35

Die niederländische Geigerin Liza Ferschtman war schon als Kind berührt von der Musik Erich Wolfgang Korngolds. weiter