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Ivan Krpan

Busoni brachte ihm Glück, daher bringt Pianist Ivan Krpan auch eine Komposition des Italieners mit nach Düsseldorf

Er überzeugt durch Passion und Jugendlichkeit, ist gleichzeitig ein reifer und unglaublich natürlicher Musiker. Er hat alles, was eine wirklich große Karriere braucht.“ So enthusiastisch äußerte sich der Gründer von „Idagio“, Till Janczukowicz, über den kroatischen Pianisten Ivan Krpan. Dieser hat für das Streamingportal Chopins 24 Préludes sowie Schumanns Fantasie op. 17 und die Arabeske op. 18 eingespielt – für einen 21-jährigen Pianisten eine durchaus zeitgemäße Art, ein Debüt-Album zu veröffentlichen.

Krpan wurde 1997 in Zagreb geboren und erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von sechs Jahren. Er studierte unter anderen bei Kemal Gekićund Pavel Gililov und nahm erfolgreich an Wettbewerben teil; die wichtigste Auszeichnung für ihn war der erste Platz beim Ferruccio-Busoni-Klavierwettbewerb 2017 in Bozen, der bereits Pianisten wie Jörg Demus und Martha Argerich die Türen der Konzerthäuser öffnete. Mittlerweile trat der Kroate in Italien, Deutschland, Fernost und Südamerika auf. (Mario-Felix Vogt)

Interpreten

Ivan Krpan (Klavier)

Programm

Beethoven: Klaviersonaten Nr. 27 e-Moll op. 90 & Nr. 30 E-Dur op. 109
Busoni: Sonatina seconda
Liszt: Pensée des morts aus „Harmonies poétiques et religieuses“ & Après une lecture de Dante aus „Années de pèlerinage deuxième année: Italie“

Vergangene Termine

Montag, 25.03.2019
20:00 Uhr
Museum Kunstpalast Düsseldorf
Robert-Schumann-Saal

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