Termintipp

Kirina

Ein Volk auf der Suche nach seiner Zukunft: Choreograf Serge Aimé Coulibaly entwirft die Vision eines selbstbestimmten Afrika

© Philippe Magoni

Szenenbild aus "Kirina"

Kirina/Kampnagel

„Kirina“ – ein sagenumwobener Ort im heutigen Guinea, wo im Jahr 1235 der Prinz Sundiata Keita vom Volk der Mandinka in einer Schlacht den König Sosso mit einem verzauberten Pfeil besiegt und das Reich Mali gegründet haben soll. Die Geschichte bedeutet das Ende einer Völkerwanderung und ist zugleich Gründungsmythos der westafrikanischen Kultur.

Kirina – so heißt auch das neue Tanztheaterstück von Serge Aimé Coulibaly. Der weltberühmte Choreograf aus Burkina Faso verwendet die Legende als Folie zur Darstellung der Folgen aktueller globaler Mi-grationsströme. Coulibaly will dieses Phänomen tänzerisch, musikalisch und intellektuell auf der Bühne erforschen. Dazu hat er sich mit der preisgekrönten Komponistin Rokia Traoré zusammengetan, die selbst aus Mali stammt. Vier Musiker, zwei Sängerinnen, ein Sprecher, neun Tänzer und 30 Hamburger Statisten bevölkern die Bühne der Kampnagelfabrik, erzählen die Geschichte eines Volks auf der Suche nach seiner Zukunft und schaffen die Vision eines selbstbestimmten, wirtschaftlich starken und sozialen Afrika.

Kirina – das wird, wie immer bei Coulibaly,  kraftvolle, faszinierende Tanzsprache mit starker politischer Motivation. (Christoph Kalies)

Interpreten

Aimé Coulibaly (Choreografie)

Programm

Musik von Traoré

Vergangene Termine

Samstag, 16.02.2019
20:00 Uhr
Freitag, 15.02.2019
20:00 Uhr
Donnerstag, 14.02.2019
20:00 Uhr Premiere