Viele Exportschlager hatte die DDR nicht zu bieten. Gerd Natschinskis Musical „Mein Freund Bunbury“ frei nach Oscar Wildes Komödie „The Importance of Being Earnest“ gehört zweifellos dazu. Das 1964 am Ostberliner Metropoltheater uraufgeführte Werk, das in zehn Sprachen übersetzt wurde, gilt als erfolgreichstes Musical deutscher Autoren und sorgt mit seiner in den 1920er-Jahren angesiedelten Handlung auch heute noch für beste Unterhaltung: Die jungen Gentlemen Jack und Algernon erfinden jeweils ein Doppelleben, um gesellschaftlichen Verpflichtungen zu entkommen und ihre Liebesabenteuer zu verfolgen. Dadurch geraten sie in immer absurdere Verwicklungen – bis schließlich eine überraschende Enthüllung das Chaos auflöst.
Natschinski: Mein Freund Bunbury
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„Meine Funktion ist es, Menschen zu verbinden“
Lahav Shani steht vor seiner ersten Saison als Chefdirigent der Münchner Philharmoniker.
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