Es ist eine ganz besondere Premiere: Das vielfach ausgezeichnete Ballett „Nurejew“ von Choreograf Yuri Possokhov und in der Regie von Kirill Serebrennikov kommt erstmals außerhalb Russlands auf die Bühne. Das Staatsballett Berlin zeigt die 2017 am Moskauer Bolschoi-Theater uraufgeführte Produktion, die Ballett, Oper und Schauspiel zu einem Porträt der Tanzlegende Rudolf Nurejew verbindet. Im Rahmen einer szenischen Versteigerung von persönlichen Gegenständen Nurejews entfalten sich zentrale Stationen seines Lebens – von der Karriere in der Sowjetunion über die Flucht in den Westen bis zu seinem prägenden Einfluss auf das internationale Ballett. Die Musik stammt vom russischen Komponisten Ilya Demutsky. Wegen seiner visuellen Kraft und dem hohen Anspruch an das Ensemble wurde das Werk hoch gelobt und viel diskutiert – nach 2022 verschwand es aus dem Programm des Theaters, weil „nicht traditionelle Werte“ propagiert würden. Die Hommage an die Persönlichkeit Nurejews würdigt zugleich die Kunst an sich und ihre Freiheit.
Nurejew
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