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Veranstaltung bei MaerzMusik © Camille Blake

Veranstaltung bei MaerzMusik

16. März 2018 bis 25. März 2018
Haus der Berliner Festspiele (Berlin),

MaerzMusik

Innere Zerrissenheit spüren: Das Festival MaerzMusik stellt „Zeitfragen“ mit Konzerten, Performances und Installationen

Musik und Zeit – die diesjährige MaerzMusik will beides miteinander in Beziehung setzen. Musik hilft, uns als innerlich zerrissene Zeitwesen zu begreifen – und bietet zumindest zeitweise Erlösung von den Zumutungen des Turbo-Kapitalismus: Flexibilität und Multitasking, schwindelerregende Schnelligkeit und fremdbestimmter Stillstand. Die beteiligten Künstler loten verschiedene Facetten des Themas aus. So fasste der Engländer Brian Ferneyhoughs bereits in den Siebzigern den Zustand des reizüberfluteten Zeitgenossen in Töne, der dem Diktat von Zeitknappheit und Effizienz unterliegt.

In Hannes Seidls „Salims Salon“ stellen Musiker aus verschiedenen Kulturen spontan improvisierte Abläufe und die getaktete Zeit der Partitur gegeneinander. Beim Abschlusskonzert darf sich der Besucher schließlich in einer 30-stündigen Zeitblase verlieren. Das monumentale Kraftwerk an der Köpenicker Straße wird mit Konzerten, Performances, Installationen und elektronischen Acts bespielt. Zum Verschnaufen gibt es auch Betten. (Antje Rößler)

Zeitraum: 06.–25.3.2018
Mit: Ensemble PHØNIX16, Sonar Quartett, Ensemble Resonanz u. a.
Spielstätte: Haus der Berliner Festspiele, Kammermusiksaal, Kraftwerk Berlin u. a.

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