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Adrian Iliescu

Dienstag, 11. September 2018, 19:00 Uhr
Laeiszhalle (Hamburg)

Adrian Iliescu & Symphoniker Hamburg

Despoten unerwünscht: Geiger Adrian Iliescu lustwandelt in der romantischen Klangwelt von Camille Saint-Saëns

Wer hinterm ersten Notenpult eines Orchesters sitzt, übernimmt Verantwortung. Bis ins 19. Jahrhundert hatte der Konzertmeister noch die Gesamtleitung eines Klangkörpers inne, sodass der eine oder andere Violinist sich mitunter zum Despoten mauserte. Doch Zeiten ändern sich. Heute übernimmt der Konzertmeister als Primus inter Pares eine Funktion zwischen Dirigent und Orchester, muss konstruktiv kritisieren und darf hin und wieder solistisch hervortreten.

So auch Adrian Iliescu, seit 2013 Erster Konzertmeister der Symphoniker Hamburg. Der aus Bukarest stammende Musiker, mit reichlich Erfahrung auf seiner verantwortungsvollen Position, war in vergangenen Spielzeiten des Öfteren in solistischen Passagen zu erleben, zum Beispiel in Strauss’ „Ein Heldenleben“ sowie in Rimsky-Korsakows „Scheherazade“. Dass er dem solistischen Part des dem spanischen Geiger Pablo de Sarasate gewidmeten Violinkonzerts Nr. 3 von Camille Saint-Saëns ebenso gewachsen ist, stellt er nun in der Laeiszhalle unter Beweis. (Johann Buddecke)

Adrian Iliescu (Violine)
Felix Mendelssohn Jugendorchester
Symphoniker Hamburg
Eivind Gullberg Jensen (Leitung)

Brahms: Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98
Saint-Saëns: Violinkonzert Nr. 3 h-Moll op. 61

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