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Simone Rubino © Marco Borggreve

Simone Rubino

Donnerstag, 15. März 2018, 20:00 Uhr
Prinzregententheater (München)

Simone Rubino

Klang und Rhythmus werden hier zu Instrumenten der Verführung: Der italienische Multi-Perkussionist Simone Rubino trifft auf die Pianisten Fabio Cerroni und Aleksey Zuev

Klopfen, rascheln, läuten, poltern, streichen – Simone Rubino ist ein emsiger Forscher zum Thema, was sich perkussionistisch aus Instrumenten herausholen lässt. Mit 24 hat der gebürtige Turiner darüber schon eine Menge herausgefunden. Das bringt ihn regelmäßig als Solist auf große Bühnen, wo er inmitten enormer Mengen unterschiedlichsten Schlagwerks sichtlich in seinem Element ist.

Der vor Energie sprühende Künstler hat einst direkt in seiner Heimatstadt angefangen, das musikalische Handwerk zu lernen. Vom dortigen Konservatorium Giuseppe Verdi ging es schließlich weiter nach München. Dort war er gerade rechtzeitig, um sich noch von Altmeister Peter Sadlo unterrichten zu lassen, der 2016 verstarb. Mit München verbinden den jungen Künstler zudem sein großer Erfolg beim ARD-Musikwettbewerb 2014 und die Auftritte mit den ortsansässigen Orchestern. Solistisch versiert, erkundet er weiterhin auch gern den Zusammenklang seines perkussionistischen Sammelsuriums mit Orchester oder Ensemble. Das Repertoire dafür, so sein Credo, ließe sich aber noch erweitern.

Deswegen arbeitet er gern mit Komponisten wie Avner Dorman, Adriano Gaglianello oder Carlo Boccadoro. Schon jetzt führen Rubinos Konzertreisen bis nach Japan, Russland und in die USA, und dort nicht zuletzt in die renommierte Carnegie Hall. Auf die Münchner Konzertbühnen führen sie ihn aber ebenfalls. (Christina Bauer)

Simone Rubino (Percussion),
Aleksey Zuev & Fabio Cerroni (Klavier)

Masson: Prim
Ishii: Thirteen drums für Schlagwerk Solo
Gaglianello: Vivaldi Deconstruction
Ichiyanagi: Personal Paganini für Klavier und Schlagwerk
Dorman: The Americas aus „Frozen in Time“ für zwei Klaviere und Schlagwerk
Bernstein: Suite aus West Side Story für zwei Klaviere und Schlagwerk

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