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Premiere

Giuseppe Verdi © Wikimedia Commons

Verdi: Nabucco

Samstag, 15. September 2018, 19:30 Uhr
Theater Regensburg (Regensburg)

Verdi: Nabucco

Ein ganzes Volk befreien: Verdis „Nabucco“ erzählt von religösem Fanatismus

In Regensburg findet sich eines dieser typischen Stadttheater, die den Reichtum der deutschen Kulturlandschaft ausmachen. Als Fünf-Sparten-Haus bietet es Musik- und Tanztheater, Schauspiel, Junges Theater und Konzerte. Als erste Opernpremiere der Saison  steht Verdis „Nabucco“ auf dem Spielplan. Dessen „Gefangenenchor“ zählt fraglos zu den weltweit meistgespielten Opernhits. Und er verdeutlicht sofort: Es geht um Politisches, nämlich die Befreiung des jüdischen Volkes aus babylonischer Gefangenschaft. In den Italienischen Unabhängigkeitskriegen wurde dieser Chor quasi zur Hymne der zu gründenden italienischen Nation.

Da zudem religiöser Fanatismus im Spiel ist, eignet sich dieses Werk hervorragend zur aktuellen Ausdeutung. Das „ewige Thema“ kommt natürlich auch nicht zu kurz: Zwei Frauen, Schwestern zudem, die Töchter des babylonischen Königs Nabucco, lieben denselben Mann, den Hebräer Ismaele. Die Verschmähte wird zur Rachegöttin. Spannend also, was Regisseur Rares,ş Zaharia, der als erfolgreichster rumänischer Opernregisseur der jungen Generation gehandelt wird, dazu einfällt. (Sabine Näher)

Verdi: Nabucco

Tom Woods (Leitung)
Rareş Zaharia (Regie)

Weitere Termine: 18., 21. & 24.9., 3., 9. & 20.10., 22.11., 1., 19. & 29.12., 8.1.

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