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Olga Scheps © Uwe Arens

Olga Scheps

Montag, 04. Juni 2018, 20:00 Uhr
Historische Stadthalle (Wuppertal)

Olga Scheps

Das Klavier zum Singen bringen: Die Russin Olga Scheps folgt dem Impuls der Neugier

Ihr Motto hat sie selbst einmal verraten: „Gesang ist das A und O beim Klavierspiel. Zwar zählt das Klavier eher zur Spezies der Schlaginstrumente, doch wichtig ist, dass ich aus dem schwarzen Kasten etwas Lebendiges heraushole.“

Geboren in Moskau als Kind zweier Musiker, beginnt sie bereits mit fünf Jahren mit dem Klavierspiel. 1992 siedelt die Familie nach Deutschland über. Köln wird ihre neue Heimat und ist es bis heute. Als Jungstudentin kommt sie in die Klavierklasse von Vassily Lobanov, 2006 zu Pavel Gililov. Weiteren pianistischen Feinschliff erwirbt sie sich bei Dmitri Bashkirow und Alfred Brendel. Einer ihrer wesentlichen Impulse ist Neugierde. Denn neben Standard-Werken wagt sie immer wieder Neues.

Zuletzt hat sie eine Klavieraufnahme nach Stücken der Techno-Band Scooter aufgenommen. Ungewöhnlich? Nein, für Olga Scheps selbstverständlich: „Ich fand die Idee von Anfang an interessant“, erklärte sie in einem Interview, zumal die ganze Musikgeschichte aus lauter Bearbeitungen bestehe – auch und gerade in der angeblich so puristischen Klassik. (Christian Lahneck)

Olga Scheps (Klavier)

Chopin: Fantasie f-Moll op. 49 & Nocturne Des-Dur op. 27/2
Satie: Gymnopédies, Sarabande Nr. 3
Schubert: Wanderer-Fantasie op. 15 C-Dur D 760
Prokofjew: Klaviersonate Nr. 7 B-Dur op. 83

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