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(beendet) CD-Verlosung Fedor Rudin & Boris Kusnezow – Heritage

Russisch-französisches Familienerbe

Der Geiger Fedor Rudin hat Werke seines Großvaters Edison Denisov gemeinsam mit dem Pianisten Boris Kusnezow aufgenommen. concerti verlost fünf Exemplare von „Heritage“.

© Nikolaj Lund

Fedor Rudin und Boris Kusnezow

Fedor Rudin und Boris Kusnezow

Der russisch-französische Geiger Fedor Rudin spürt auf seinem neuen Studioalbum „Heritage“ zusammen mit dem befreundeten Pianisten Boris Kusnezow dem familiären Erbe nach.

concerti verlost fünf CDs „Heritage“, erschienen bei Orchid Classics.

Im Mittelpunkt des Albums stehen Werke seines Großvaters Edison Denisov (1929–1996), der als durchaus kritischer Zeitgenosse und Epigone Prokofjews und Schostakowitschs eine ganz eigene Musiksprache entwickelte. Zudem gilt er als Pionier der russischen Nachkriegsmoderne. „Als ich ein Kind war, haben wir zu Hause sehr viel Musik gehört, auch die von Denisov“, erzählt Fedor Rudin. „Meine Mutter berichtet, dass ich immer sofort erkannte, wenn es seine Musiksprache war – auch bei Kompositionen, die mir noch unbekannt waren. Dann hätte ich zum Radio geschaut und ‚Dyed‘ (russ. Opa) gerufen.“

Auf dem Album stehen die Werke neben jenen von Komponisten, die dem Großvater ganz und gar nicht behagt haben. „Edison Denisov hatte einen sehr spezifischen, klar abgegrenzten Geschmack. Es gab Musik, die er liebte, und Musik, die er nicht leiden konnte. Hindemith, Prokofjew und Schostakowitsch regten ihn auf und er konnte sehr wütend werden, wenn seine Werke zusammen mit deren Musik gespielt wurden. Dagegen war er ein großer Bewunderer des französischen Impressionismus“, sagt Vladimir Jurowski im Interview des informativen Booklets, der sich an seine Zusammenarbeit mit Denisov erinnert. So orchestrierte der Komponist während der neunziger Jahren im Auftrag der Oper Lyon das fragmentarisch überlieferte Bühnenwerk „Rodrigue et Chimène“ von Debussy. Das Prélude und die Duo-Szene daraus sind auf dem Album verewigt zusammen mit Schostakowitschs Violinsonate g-Moll, Prokofjews Violinsonate Nr. 1 f-Moll sowie Mussorgskis „Hopak” aus der Oper „Der Jahrmarkt von Sorotschinzi”.

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Heritage

Fedor Rudin (Violine), Boris Kusnezow (Klavier)
Orchid Classics

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