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	<title>Bücher-Rezensionen - concerti.de</title>
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	<description>Klassische Musik, Klassik-Konzerte, Oper &#38; Festivals</description>
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		<title>Ist Musik nur ein Spiel?</title>
		<link>https://www.concerti.de/rezensionen/buchrezension-otto-biba-wie-funktioniert-ein-klassisches-orchester/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Patrick Erb]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2026 03:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher-Rezensionen]]></category>
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					<description><![CDATA[Der von Otto Biba herausgegebene Sammelband der Wiener Symphoniker gewährt Blicke hinter die Kulissen großer Klangkörper.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die <a href="https://www.concerti.de/kuenstler/wiener-symphoniker/" data-wpel-link="internal" target="_self" rel="noopener noreferrer">Wiener Symphoniker</a> feierten 2025 ihr 125-jähriges Bestehen und das nicht nur mit einer Jubiläumssaison, sondern auch mit einem Buch, dass sich erfrischend von sonst üblichen Festschriften abhebt. Wenn Otto Biba als Herausgeber des Sammelbands 15 Autorinnen und Autoren (einschließlich seiner eigenen Person) danach fragt „Wie funktioniert ein klassisches Orchester?“, stehen die Erfahrungen in Wien gleichsam exemplarisch für jeden sinfonischen Klangkörper, der einerseits gesamtgesellschaftliche Strukturen widerspiegelt, andererseits aber ganz eigenen Gesetzmäßigkeiten folgt. Neben der Entstehungsgeschichte der Symphoniker, ihren Chefdirigenten (von Wilhelm Furtwängler über <a href="https://www.concerti.de/kuenstler/herbert-von-karajan/" data-wpel-link="internal" target="_self" rel="noopener noreferrer">Herbert von Karajan</a> bis zu <a href="https://www.concerti.de/kuenstler/petr-popelka/" data-wpel-link="internal" target="_self" rel="noopener noreferrer">Petr Popelka</a>) und der Entwicklung des Wiener Konzertlebens können Lesende auch den langen Weg nachverfolgen, den Frauen zurücklegen mussten, um im aktiven Orchesterleben akzeptiert zu werden. </p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized">        <div class="concerti-img-copyright">&copy; privat</div>
        <img fetchpriority="high" decoding="async" width="870" height="1180" src="https://www.concerti.de/wp-content/uploads/2026/05/otto-biba-c-privat.jpg" alt="Der österreichische Musikwissenschaftler Otto Biba forscht zu Haydn, Schubert, Brahms sowie zu Gottfried von Einem" class="wp-image-903492" style="width:350px" srcset="https://www.concerti.de/wp-content/uploads/2026/05/otto-biba-c-privat.jpg 870w, https://www.concerti.de/wp-content/uploads/2026/05/otto-biba-c-privat-292x396.jpg 292w, https://www.concerti.de/wp-content/uploads/2026/05/otto-biba-c-privat-768x1042.jpg 768w" sizes="(max-width: 870px) 100vw, 870px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der österreichische Musikwissenschaftler Otto Biba forscht zu Haydn, Schubert, Brahms sowie zu Gottfried von Einem</figcaption></figure>



<p>Welche Wechselbeziehungen es zwischen Konzerten und Musiktheater gibt, wird ebenso erörtert wie die Möglichkeiten, neue Publikumsschichten zu erließen. Der ambivalente Begriff des „Spiels“, der für die Tätigkeit des Musizierens Verwendung findet, wird von Joachim Reiber essayistisch beleuchtet. Den lebendigsten Blick hinter die Kulissen des klassischen Musikbetriebs liefert dabei Ernst Kobau, der basierend auf seiner 37-jährigen Erfahrung als Oboist bei den Wiener Symphonikern das Verhältnis von Dirigent und Orchester beschreibt und das Bild des hehren Maestros gewitzt entzaubert. Und falls Sie noch nicht wussten, was eine Beuschelpartie ist – das anhängende Orchester-Glossar verrät es Ihnen. Mit der Wiener Delikatesse Beuschel aus tierischen Innereien hat sie jedenfalls nur sehr am Rande zu tun.</p>



<p><strong>Wie funktioniert ein klassisches Orchester?</strong><br>Otto Biba (Hg.)<br>Bärenreiter/Metzler, 256 Seiten<br>49,99 Euro</p>
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		<title>Auf den Hund gekommen</title>
		<link>https://www.concerti.de/rezensionen/buchrezension-dror-mishani-nicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Luisa Moreno]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 May 2026 03:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher-Rezensionen]]></category>
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					<description><![CDATA[Der israelische Krimi-Autor Dror Mishani erzählt von einer großen Liebe im Schatten einer großen Lüge. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Zwar ist Lia, die weibliche Protagonistin in diesem Roman, eine Cellistin, doch die Musik spielt nicht wirklich eine Rolle in dieser Geschichte. Der Übersetzer Eli, Anfang Fünfzig und verwitwet, erwartet nicht mehr viel von seinem Leben, als er Lia bei einem Abendessen bei Freunden kennenlernt – und sich Hals über Kopf in sie verliebt. Mit ihrem Hund Felix muss sich Eli zwar erst arrangieren, aber als Lia mit ihrem Streichquartett zu einem Konzert nach Wien fliegt, kommt er ihrem Wunsch nach, solange auf den Hund aufzupassen. Ein fataler Fehler, denn Felix läuft weg und wird überfahren. In seiner Panik, Lia deshalb zu verlieren, verstrickt sich Eli in ein immer dichter werdendes Lügennetz. Der Leser, der den Fortgang aus seiner Perspektive miterlebt, ist zwischen Mitleid und Abscheu hin und her gerissen. Autor Dror Mishani, geboren 1975 in Cholon bei Tel Aviv, ist Spezialist für die Geschichte der Kriminalliteratur und mit seinen eigenen Krimis um den Ermittler Avi Avraham bekannt geworden. Auch „Nicht“ ist eigentlich ein Krimi, in dem der dem Leser bekannte Tod des Hundes von Eli verschleiert, von allen anderen aber aufgeklärt werden will. Mishani ist ein wunderbarer Erzähler, dessen eigenwilligem Ton man sich gerne anvertraut – und die 192 Seiten am liebsten hintereinander weg liest. Das Ende bringt eine unerwartete Wendung, aber keine Lösung. Der Leser bleibt verwirrt zurück.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized">        <div class="concerti-img-copyright">&copy; Lukas Lienhard/Diogenes Verlag</div>
        <img decoding="async" width="1365" height="2048" src="https://www.concerti.de/wp-content/uploads/2026/05/dror-mishani-c-lukas-lienhard-diogenes-verlag-1365x2048.jpg" alt="Dror Mishanis Romane sind in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt" class="wp-image-901255" style="width:350px" srcset="https://www.concerti.de/wp-content/uploads/2026/05/dror-mishani-c-lukas-lienhard-diogenes-verlag-1365x2048.jpg 1365w, https://www.concerti.de/wp-content/uploads/2026/05/dror-mishani-c-lukas-lienhard-diogenes-verlag-264x396.jpg 264w, https://www.concerti.de/wp-content/uploads/2026/05/dror-mishani-c-lukas-lienhard-diogenes-verlag-768x1152.jpg 768w, https://www.concerti.de/wp-content/uploads/2026/05/dror-mishani-c-lukas-lienhard-diogenes-verlag-1024x1536.jpg 1024w, https://www.concerti.de/wp-content/uploads/2026/05/dror-mishani-c-lukas-lienhard-diogenes-verlag.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1365px) 100vw, 1365px" /><figcaption class="wp-element-caption">Dror Mishanis Romane sind in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt</figcaption></figure>



<p><strong>Nicht</strong><br>Dror Mishani<br>Diogenes, 192 Seiten<br>25 Euro</p>
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