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	<title>Konzert - concerti.de</title>
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	<description>Klassische Musik, Klassik-Konzerte, Oper &#38; Festivals</description>
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		<title>Undogmatisch</title>
		<link>https://www.concerti.de/konzert/hans-werner-henze-zum-100-geburtstag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jan-Hendrik Maier]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jun 2026 03:02:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzert]]></category>
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					<description><![CDATA[Zum 100. Geburtstag von Hans Werner Henze feiert das Ensemble Musikfabrik den bedeutenden Komponisten mit einem besonderen Konzert. ]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Von jung auf an schwimmt <a href="https://www.concerti.de/komponisten/hans-werner-henze/" type="link" id="https://www.concerti.de/komponisten/hans-werner-henze/" data-wpel-link="internal" target="_self" rel="noopener noreferrer">Hans Werner Henze</a> gegen den Strom. Brennend interessiert er sich für die sogenannten entartete Musik der NS-Zeit, darf sie aber nicht studieren. Sein Vater – ein glühender Anhänger des Nationalsozialismus – will seinen Sohn lieber auf die Musikschule der Waffen-SS schicken. Doch Henze wehrt sich, studiert an der Staatsmusikschule Braunschweig, schreibt Sonaten im Stil <a href="https://www.concerti.de/komponisten/paul-hindemith/" type="link" id="https://www.concerti.de/komponisten/paul-hindemith/" data-wpel-link="internal" target="_self" rel="noopener noreferrer">Paul Hindemiths</a>, nimmt nach dem Zweiten Weltkrieg an den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik teil. Er experimentiert mit zwölftönigen und polytonalen Strukturen, lehnt aber die dogmatische Forderung der Nachkriegsavantgarde, im seriellen Stil zu komponieren, ab. Der homosexuelle Komponist sehnt sich nach Vielfalt und Toleranz. Während der Adenauer-Ära zieht er nach Italien, tritt der Kommunistischen Partei bei und als Dirigent und Festivalgründer in Erscheinung. Henze, der 2012 in Dresden verstarb, betrachtete sich als politischen Künstler, verband traditionelle Stile mit neuen Formen und Elektronik zu einer eigenen Musiksprache. Das <a href="https://www.concerti.de/kuenstler/musikfabrik/" type="link" id="https://www.concerti.de/kuenstler/musikfabrik/" data-wpel-link="internal" target="_self" rel="noopener noreferrer">Ensemble Musikfabrik</a> bringt zum 100. Geburtstag des einflussreichen Komponisten drei seiner Werke zum Klingen und stellt außerdem zwei Stücke seiner Schüler Olga Neuwirth und Gerd Kühr vor.</p>
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		<title>Zu Gast in Gohrisch</title>
		<link>https://www.concerti.de/konzert/internationale-schostakowitsch-tage-gohrisch-sonderkonzert-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Patrick Erb]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2026 03:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
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					<description><![CDATA[Isabelle Faust und die Sächsische Staatskapelle Dresden eröffnen die Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch im Kulturpalast Dresden.]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Nicht immer ist der Grund, einem Komponisten an einem bestimmten Ort ein Festival zu widmen, ein so guter wie in Gohrisch. Die <a href="https://www.concerti.de/festivals/internationale-schostakowitsch-tage-gohrisch/" type="link" id="https://www.concerti.de/festivals/internationale-schostakowitsch-tage-gohrisch/" data-wpel-link="internal" target="_self" rel="noopener noreferrer">Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch</a> berufen sich nicht nur darauf, dass der russische Komponist zweimal im Gästehaus des Ministerrates der DDR im Kurort Gohrisch eingekehrt ist – das erste Mal 1960 für sechs Tage, das zweite Mal 1972 für mehrere Wochen. Sie unterstreichen ihre Bedeutung auch mit der Tatsache, dass <a href="https://www.concerti.de/komponisten/dmitri-schostakowitsch/" type="link" id="https://www.concerti.de/komponisten/dmitri-schostakowitsch/" data-wpel-link="internal" target="_self" rel="noopener noreferrer">Schostakowitsch</a> hier – nämlich unter der Buche am Teich im Innenhof des Gebäudekomplexes – eines seiner wichtigsten Werke komponierte: das achte Streichquartett c-Moll op. 110, das noch dazu das einzige Musikstück ist, das der Meister der russischen Moderne außerhalb der Sowjetunion zu Papier brachte. Verständlich daher, dass man in der „Sächsischen Schweiz“ gerne an den berühmten Kurgast erinnert und seiner Musik in diesem Jahr mit acht Veranstaltungen in der Konzertscheune einen roten Teppich ausrollt. Das „Sonderkonzert am Vorabend der Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch“ findet allerdings im rund 40 Kilometer entfernten <a href="https://www.concerti.de/spielstaetten/theater-regensburg/" type="link" id="https://www.concerti.de/spielstaetten/theater-regensburg/" data-wpel-link="internal" target="_self" rel="noopener noreferrer">Kulturpalast Dresden</a> statt. Hier lockt die <a href="https://www.concerti.de/kuenstler/saechsische-staatskapelle-dresden/" type="link" id="https://www.concerti.de/kuenstler/saechsische-staatskapelle-dresden/" data-wpel-link="internal" target="_self" rel="noopener noreferrer">Sächsische Staatskapelle</a> nicht nur mit der erstklassigen Solistin <a href="https://www.concerti.de/kuenstler/isabelle-faust/" type="link" id="https://www.concerti.de/kuenstler/isabelle-faust/" data-wpel-link="internal" target="_self" rel="noopener noreferrer">Isabelle Faust</a>, sondern auch mit zwei Wegmarken in Schostakowitschs Biografie: dem düsteren zweiten Violinkonzert, das den prekären gesundheitlichen Zustand des Komponisten widerspiegelt, und seine zehnte Sinfonie, die als Reaktion auf Stalins Tod von Terror und Befreiung kündet.</p>
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