Konzerthalle Frankfurt/Oder

Lebuser Mauerstraße 4
15230 Frankfurt (Oder)
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In einer ehemaligen Franziskaner-Klosterkirche ist die Konzerthalle Carl Philipp Emanuel Bach beheimatet. Das rechteckige Gebäude ist ein dreischiffiger gotischer Backsteinbau, dessen Errichtung auf das 16. Jahrhundert zurückgeht. Nachdem im 19. Jahrhundert ein Armenhaus in der Klosterkirche untergebracht war, wurden die Klostergebäude im Zweiten Weltkrieg vollständig zerstört – nur die Kirche überstand als eines der wenigen Gebäude die Bombenangriffe. 1966 entschied die Stadt, das mittlerweile nicht mehr als Kirche genutzte Gebäude nach einer Sanierung als Konzertsaal einzurichten. 1970 erhielt der Bau zur Eröffnung der 10. Oderfestspiele den Namen Carl Philipp Emanuel Bach, der von 1734 bis 1738 an der Universität Viadrina in Frankfurt studierte. Die Konzerthalle ist Spielstätte des Brandenburgischen Staatsorchesters und seit 1975 auch der Singakademie Frankfurt.